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Meinung  28.08.2007 (Archiv)

Wikipedia-Manipulation

Die SPÖ habe den Artikel über Alfred Gusenbauer entschärft, ist der Vorwurf der anhand einer Wikiscanner-Überprüfung an die Partei gestellt wurde. Genauso wie andere Politiker versuchen sie sich in der Enzyklopädie in besseres Licht zu rücken. Skandal?

Die Wikipedia ist eine von Usern selbst geschriebene Sammlung von Artikeln und jeder kann seinen Beitrag leisten. Keine Redaktion und keine objektive Instanz sondern die Meinung von tausenden Usern steckt also im Ergebnis.

Wenn jemand seinen Eintrag zu seiner Person verändert, ist er also auch nur einer von vielen, die diesen Beitrag adaptieren. Wenn jemand dabei die positiven Seiten betont, ist das dann auch nicht verwunderlich - insbesondere, da Wikipedia-Einträge generell eher das Negative in den Vordergrund stellen. Dass es gerade Gusenbauer hart getroffen hat, verwundert - die Wikipedia ist generell sehr linkslastig und ihm daher eigentlich näher als den anderen zitierten Politikern. Vielleicht hätten die Wikipedia-Schreiber einen noch linkeren Standpunkt lieber gesehen. Aber schon das Verbleiben der editierten Stellen zeigt, dass der Standpunkt der SPÖ in den Augen der Wikipedia nicht ganz so falsch gewesen sein kann - sonst wäre der Artikel ja wieder überschrieben oder zurückgesetzt worden...

Problemfall Wiki und DMOZ

Generell zeigt sich damit wieder einmal das Problem solcher offenen, durch viele User getragenen und befüllten Systeme. Sie haben keine Möglichkeit der Objektivierung und Kontrolle - nur die Menge schafft einen gewissen Ausgleich. So ist die Wikipedia sehr groß geworden - größer als jede bisherige Enzyklopädie. Aber eben auch nicht hochwertiger, sondern nur eine Sammlung von vielen Einzelstimmen im Chor. Und harmonisch ist der nicht...

   
Wikipedia und DMOZ-Verzeichnis haben einen wichtigen Stellenwert im Internet erlangt, weil Suchmaschinen sie durch die Menge an Inhalt als wichtig ansehen. Ist da etwas drin, wird es gefunden. Das ist Macht, die die Betreiber (also die agierenden Editoren) für sich zu nutzen wissen. Bei DMOZ ist schon mehrfach von Schmiergeld und Erpressung die Rede gewesen, wenn es um die Möglichkeit der Aufnahme durch akreditierte Autoren ging. Und die Wikipedia ist an vielen Stellen eher eine Werbesammlung für diverse Anbieter als eine aktuelle und vielseitige Informationsquelle. Und an vielen Stellen veraltet, wo sich keine Schreiber mehr finden.

Wie es mit solchen Quellen weitergeht, wird sich also erst zeigen müssen. Den Aufbau haben sie bravorös gemeistert, Fälle wie Gusenbauers veränderter Lebenslauf sind auch keine wirkliche Tragödie. Problematischer ist der systemimmanente Machtmissbrauch einzelner und das Abdriften der Community in extreme Lager, da willige Schreiber eher dort zuhause sind. Der Qualitätsanspruch ist dabei generell gering anzusehen, es geht eher um Vollständigkeit und um viele Meinungen, die zu einer gemeinsamen zusammengefasst werden. Ohne definiertes Ziel und ohne erkennbares Ende - ob Abgrund oder Zukunftsmodell wird man in einigen Jahren beurteilen können.

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