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Company  25.03.2008 (Archiv)

Google, die Falle

Ein neues Buch bringt den Mut auf, sich mit Google mehr als kritisch auseinanderzusetzen. Gerhard Reischl hat sich Google einmal von der Seite angesehen, die nicht in das 'do not be evil'-Konzept passt.

'Die Google Falle' zeigt, was Google ist oder sein könnte. Und öffnet die Augen, stellt die Suchmaschinen-Firma statt mit den verklärten Blicken auf eine Good-Guy-Company diesmal mit realitätsnäheren Augen auf einen großen Börsenkonzern vor. Was nicht ganz leicht ist, denn über Google gibt es nicht viele Informationen 'von innen'.

Wie in allen Bereichen hat der gewinnende Underdog, der Neuling, der Kämpfer für den User den etablierten Größen immer Sympathien voraus. So auch Google. In der Öffentlichkeit wird Google als die nette Firma wahrgenommen, die kostenlose Werkzeuge bereitstellt und des den Giganten a la Microsoft zeigt. Wer sich erinnert, wird diese Sicht auch noch bei Microsoft selbst im Kopf haben, bevor die Meinung so radikal schwenkte.

Reischl ist in seinem Buch schon einen Schritt weiter - auch Google wird unweigerlich einmal als Konzern wahrgenommen werden, der Aktienbesitzern mehr verbunden ist (sein muss), als Usern. Reischl zeigt, dass das jetzt schon so ist, aber in der Öffentlichkeit gefährlicherweise so noch nicht angekommen ist.

Dabei zeigt er über weite Strecken des Buches, wo die Schwachstellen eines solchen übermächtigen Konzerns sind: Datenschutz ist ein Problem, die verfügbare (und gegen Menschen anwendbare) Datenmenge ein anderes. Niemand sonst hat so viel Information über Menschen und baut dieses Wissen stetig auf. Niemand sonst hat die Rechenleistung und den Zugriff auf solche Datenbanken.

Doch Google ist verwundbar - einerseits durch den Zugriff durch Regierungen, andererseits durch alternative Anwendungen. Ersteres führt dazu, dass die gesammelten Daten in 'falsche' Hände gelangen können, zweiteres ist die optimistische Aussicht in einer von Google dominierten Welt: Es muss nicht so sein, wie es sich jetzt darstellt. Der Autor stellt die Alternativen auch gleich vor.

Bei all der Einsichten und Einblicke in die Welt, die uns Google schon jetzt beschert, gibt es leider ein paar Kritikpunkte an dem Buch, das die so wichtigen geschärften Blicke auf Google angreifbar machen. Es wäre gut gewesen, wenn der Autor sich ein wenig technisches Know-How geholt hätte, das vor Publizierung den 'IT-Check' gemacht hätte. Wer 2008 Cookies immer noch als 'Programme' beschreibt (und dieses eigentlich nebensächliche Thema wiederholt als wichtig aufgreift), wird der Sache nicht gerecht. Auch die exzessive Darstellung einer zwei Jahre gültigen Cookie-Lebensdauer zeugt nicht gerade von Bewusstsein der Realität - Anbieter kämpfen heute eher mit einer zu geringen Haltbarkeit der Informationen über User-Einstellungen. Gleiches gilt für die als so identitätsstiftend dargestellten IP-Adressen. Sie sollen sogar eine Zuordnung der User auf der Landkarte erlauben. Die Realität sieht zumindest in Europa ganz anders aus...



Als Fazit kann man trotzdem sagen, dass dieses Buch noch gefehlt hat. Endlich existiert eine publizierte kritische Sichtweise auf den Suchmaschinen-Giganten, die auch die andere Seite von Google zeigt. Und die Augen öffnet, User vielleicht sogar zu etwas Vorsicht anregt - auf jeden Fall aber zu Einsicht, dass Google nicht nur im Internet hilft, sondern vor allem auch eine große AG mit durchaus auch anderen/eigenen Interessen ist. Schade, dass ein paar Fehler passiert sind, die dann auch andere Erkenntnisse hinterfragen lassen - denn an sich ist die kritische Hinterfragung der Aktivitäten der großen Konzerne gerade im Internet heute höchst wichtig, nicht nur die von Microsoft und Co, sondern eben auch die von Google.

Die Google Falle, Gerald Reischl 2008

In Zeiten von Aufgabe von Privatsphäre im Zeichen von Terror-Angst ist Datenschutz immens wichtig - und Google bei Datenschützern eine er heftigst in Kritik geraten Firmen. Jeder Internet-User sollte sich 'Die Google Falle' daher genauer ansehen - das Buch ist leicht lesbar und wird das eigene Verhalten im Web vielleicht etwas genauer betrachten lassen...

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