Diese Website verwendet beste Cookies. Mit der Nutzung stimmen Sie der Speicherung zu.


» contator.net » WebNews » WebWizard.at » Magazin » News-Links  

26.4.2018 19:16      Benutzerkonto

eMail-Newsletter gratis:

Archiv | Abmelden | RSS/Feeds
Folge uns:
Wir sind in Facebook! Wir sind in Twitter! Wir sind in Google+! Wir sind in Youtube! Wir sind in Labarama!

Suche:

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                      














Neueste Artikel

Stream ohne Strom
DDOS-Attacken: Woher kommen die Angriffe?
Tarnkappe gegen Gesichtserkennung
Alexa wird böse
Regierung plant Zensur und Überwachung
Vanadiumdioxid statt Silizium?
EDV wird zu kompliziert
Künstliche Gehirne
mehr...








Autoszene #18


Aktuelle Highlights

DSGVO und Fotografie


 
WebWizard News-Links
Medien  08.05.2012 (Archiv)

Medien: Angst und Business

Beim European Newspaper Congress in Wien haben Experten über das ambivalente Verhältnis der Medien zur Angst diskutiert. In einer mediatisierten Welt nimmt die Zahl der Krisen, von denen die Menschen hören, zu.

Furchteinflößende Katastrophen bringen den Medien erhöhte Einnahmen und befriedigen ein Bedürfnis nach Information. Die Rezipienten gewöhnen sich aber schnell an eine Krise, wenn sie persönlich nicht betroffen sind. Für die Journalisten birgt die Jagd nach immer neuen Katastrophen die Gefahr der Überforderung. Panikmache gibt es, unter Qualitätsmedien ist sie aber verpönt.

'Wenn etwas passiert, sind die Leute vor dem Fernseher. Aber schon nach der ersten Meldung sinkt das Interesse. Dauerhaft halten die Menschen die schlechten Nachrichten nicht aus', sagt Waltraud Langer vom ORF. Als Gegenpol versuchen viele Medien deshalb auch positive Nachrichten zu verbreiten. 'Wir verschweigen nicht die Themen der Woche, aber nur über Katastrophen berichten wir auch nicht. Es braucht einen gesunden Mix, nicht nur am Sonntag', erklärt Felix Müller, Chefredakteur der NZZ am Sonntag. Vor allem überregionale Medien haben allerdings mehr Erfolg mit schlechten Neuigkeiten.

'Die Welt hatte durch die Katastrophe Zuwächse von 15 Prozent. Für regionale Medien funktioniert das nicht so gut. Die Leser, die sonst keine Zeitung lesen, greifen zu großen Publikationen. Die Finanzkrise hatte keine Auswirkung auf die Verkaufszahlen', so Carsten Erdmann von der Berliner Morgenpost. Die Gründe, warum Menschen von Krisenberichterstattung angezogen werden, sind meist egoistisch. 'Es geht um die Auswirkungen auf die eigene Person. Die erste Frage ist: Bin ich betroffen? Globale Konsequenzen sind schon zweitrangig', erklärt Psychologe Cornel Binder Krieglstein.

Die Medien können gar nicht anders, als mit der Angst zu arbeiten. 'Angst ist allen Kommunikationsprozessen inhärent. Kommunikation braucht einen Grund. Das kann entweder eine Bedrohung oder das Schmieden von Allianzen zur Abwehr ebendieser sein. Untersuchungen sagen, dass zwei Drittel der Menschen vor allem Katastrophennachrichten interessant finden. Das liegt daran, dass die Leute ängstlich sind und daher Bewältigungsbedarf haben, den die Medien teilweise erfüllen', erklärt Jürgen Grimm von der Universität Wien.

Die Aufgabe von Qualitätsjournalismus ist laut den Experten die Hintergründe zu erklären und Sachverhalte einzuordnen, um den Menschen bei der Bewältigung ihrer Angst zu helfen. Trotzdem leben die Medien auch von dieser Angst und bedienen sie. Verantwortungslose Panikmache, wie sie der Boulevard bisweilen betreibt, tut das auch, aber ohne den Menschen zu helfen. Die Häufung von Katastrophen hat in den vergangenen Jahren nicht nur das Publikum teilweise überfordert. Auch Journalisten haben teilweise den Überblick verloren. Die Diskutanten plädieren hier für eine Entschleunigung der Berichterstattung.

Nachrichten sollen weiterhin sofort verbreitet werden, für Kommentare und Einordnung sollen sich die Medien aber falls nötig Zeit nehmen, um eine uninformierte, übertriebene Reaktion zu vermeiden. Auch andere öffentliche Akteure müssen sich aber an der Nase nehmen. 'Die Schweinegrippe-Berichterstattung war überzogen, aber das war nicht allein die Schuld der Medien. WHO und Regierungen haben dieses Thema mit Gewalt aufgeblasen, die Medien haben dann berichtet', so Müller.

pte/red

Ihre Meinung dazu? Schreiben Sie hier!

#Medien #Angst #Krise #Kongress #Wien #Nachrichten


Kommen Sie auf unsere Facebook-Seite!
Wir sind in Google+ für Sie da...
Folgen Sie unserem Twitter-Feed hier...
Folgen Sie unserem Labarama-Blog...
Newsticker per eMail oder RSS/Feed!

Auch interessant!
AVP startet in Österreich
Videocontent, der zunächst vorwiegend vom ORF stammt, soll über eine Plattform der APA an Zeitungen verbr...

Empörung und Journalismus
Eine bessere und nach Möglichkeit internationale Aus- und Weiterbildung von Wirtschaftsjournalisten könnt...

FHM, Playboy und Like
Es raschelt im Blätterwald. Herbstlich irgendwie, denn selbst große Titel fallen zu Boden oder werden fal...

Norwegen wächst an Breivik
Norwegen geht äußerst mutig vor im Prozess, den es Oslo-Attentäter Anders Breivik derzeit macht - und wir...

Sex-Schule ist ein Scherz
Da berichteten die Medien - auch Qualitätsblätter - eifrig: In Wien soll eine Sex-Schule entstehen. Nur w...

Tsunami: Vom Fernsehen überfordert
In zuvor noch nie dagewesener Detailtreue bringen derzeit Fernsehbilder, Fotos und Videoaufnahmen die Tra...

Weltuntergang!
Wer gegenwärtig die Jahreszahl '2012' in einer Internet-Suchmaschine eintippt, erhält eine Auflistung ein...

Forum: Ihre Meinung dazu!

[AufZack Talk] [Forum]     
Posten Sie ins Forum dazu:
Betreff:

Ihre Meinung via Facebook posten:

   






Top Klicks | Thema Medien | Archiv

Folge uns: | Facebook | Google+ | Youtube

 
 

  Sponsoren, Partner:
  


DSGVO und Fotografie



Kontakt mit Datenschutz



Passat Alltrack



Fotos lizensieren



Geschenke für Männer



DSG und Newsletter



Style 4/2018


Motorwelten Wien

Aktuell aus den Magazinen:
 DSGVO in der Fotografie Fotografen sollten sich auf den Datenschutz vorbereiten
 VW Neo 2019 Elektroauto als Golf-Nachfolger
 DSGVO Kontaktformulare im Web ändern!
 Newsletter und Datenschutz ab 2018 DSGVO bringt viel Neues für eMail-Versand
 Verträge für ADV DSGVO-Links für die Cloud

contator.net im Überblick:
 Webnews  WebWizard | Bundesland.at | Wien-Tipp.at | NewsTicker | contator.tv
 Business  Journal.at | Anfrage.net | plex | Seminar.At | BizTipp
 Auto  Auto.At | TunerAuto.At | OldtimerAuto.At | AutoTalk.At | AutoGuide.At | AutoBiz.At
 Freizeit  Style.at | Famili.at | Kinofilm.at | Musical.at | heavy.at | grlz | WitzBold | Advent.At
 Shopping  anna | Shoppingcity.at | SchatzWelt Gewinnspiele | Prozente.net Gutscheine
 Community  AufZack! | Flirtparty | Player | Schmuddelecke

Kontaktformular
Rechtliches
Copyright © 2018    Impressum    Adresse    Sitemap   
Mediadaten    Anfrage: hier werben!    Freies Web? Keine adblocker!
Tripple
      ad-locator.net    |    web-applicator.net