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Werkzeuge  12.07.2012 (Archiv)

Statistiken: Logfiles oder Zählpixel?

In der ruhigeren Zeit im Sommer bleibt Kapazität für grundsätzliche Überlegungen. Nehmen wir uns also die Zeit, uns Gedanken über die Messung der Aktivitäten auf einer Website zu machen.

Wir haben uns schon einmal die Statistiken für Websites und Online-Medien angesehen und einen Überblick gegeben.

Traue keiner Statistik...

Heute soll aber speziell die Methode der Logfileanalyse der der externen Statistik gegenüber gestellt werden, die etwa via Piwik oder Google Analytics geboten wird.

Logfiles als Statistik

Die ersten Statistik-Systeme, die Zugriffe auf Websites erfasst haben, wurden direkt an den Webserver angebunden. Webalyzer und Co. wurden dazu gemacht, um aus den Logdateien am Webserver aussagekräftigere Daten zu aggregieren.

Der Webserver speichert dazu bei jedem erhaltenen Befehl eine Zeile ins Logbuch. Jede Grafik, jedes Script und jede angeforderte Seite erzeugt so einen Eintrag. In diesem steht dann auch drin, welcher Rechner mit welchem Browser angefordert hat und ein paar Dinge mehr. Sehr aussagekräftig ist das allerdings nicht, die 'Hits' (Zeilen) waren nur in den Anfangszeiten des Webs relevant. Heute interessiert man sich eher für hochwertigere Statistiken und Analysen.

Da beginnt es für Logfileanalysen schwer zu werden. Schon alleine zusammenhängende Nutzungsvorgänge zu erkennen bedarf Krücken - so versucht man, eine abgebrochene Session durch ein Timeout zu erkennen, folgt einem Befehl nach einer Zeit kein zweiter, nimmt man an, dass der User gegangen ist. Unique User zu erkennen, also einen User auch in der Woche danach noch wieder zu erkennen, ist noch schwerer. Und schon das Herausfiltern von Befehlen, die nicht von Usern sondern zB. von einem Suchmaschinencrawler stammen, stellt solche Systeme schnell vor unüberwindbare Hürden.

Vorteil der Logfileanalyse ist, dass man Daten am Server benutzt (Datenschutz, keine Informationen gehen außer Haus) und dass die Logfiles technisch nicht anspruchsvoll sind. Der User merkt nicht einmal, dass eine Analyse stattfindet. Und sie erlauben auch exakte Messungen, was der Server macht und wie lange er dafür braucht - technisch nicht unrelevant für den, der den Server betreibt. Hackangriffe sieht man im Logfile genauso schnell wie ein Fehlverhalten anderer Art am Server.

Externe Messungen

Genau diese Dinge bietet eine externe Messung über Scipts und Zählpixel, wie sie etwa Google Analytics bietet, nicht. Ein Hacker wäre blöd, wenn er auch gleich Hinweise an das Zählscript zusätzlich schickt. Dafür aber werden dort schon prinzipbedingt Zugriffe von nicht-menschlicher Quelle ausgefiltert, die erwünschten Befehle aber um so genauer messbar. Da Google Analytics Menschen nicht nur auf einer Website verfolgen kann, zusätzlich aber auch andere Datenquellen einfließen (Suchmaschinennutzung, Daten vom Chrome-Browser und der Google-Toolbar als Beispiele), kann Analytics mehr über die Menschen sagen und deren Nutzung exakter darstellen.

Seitenabrufe, Visits, Unique User, Demografien, Bewegungen der User und all die netten Dinge im eCommerce und dem Marketing einer Seite (nicht nur SEO) liefert Google damit frei Haus und unterstützt Webmaster damit, seine Dienste zu verwenden. Wenn es um User-Interaktionen auf einer Website geht, ist ein System wie Analytics heute der Logfileanalyse überlegen.

Vor- und Nachteile?

Analytics misst allerdings solche User nicht, die Blocker einsetzen und das Zählpixel damit verbergen - und derer soll es ja immer mehr geben, wenn die Paranoia im Internet steigt. Der Faktor ist noch vernachlässigbar, vermutlich sind die Endgeräte ohne Scriptunterstützung mehr als die aktiven Blocker. Beide sind 'unsichtbar' in der Statistik und würden auch nicht auffallen, wenn sie da sind - es sind einfach zu wenige.

Spannend ist die Sache mit dem Datenschutz trotzdem, so gab es schon Hinweise, dass der Einsatz von Google Analytics in manchen Ländern illegal sein könne. Die immer schärfer werdenden Gesetze machen es solchen Anbietern in Zukunft sicher auch nicht leichter. Vergleichbare Analysen lassen sich aber auch am eigenen Server machen, Piwik als Open-Source-Analytics sei dazu als Beispiel genannt.

Abweichungen zwischen den Methoden

Es ist noch wichtig, darauf hin zu weisen, dass die verschiedenen Statistikmethoden nicht zu den gleichen Ergebnissen kommen können - und auch nicht sollen. Jeder Anbieter selbst von 'gleichen' Techniken hat seine eigenen Schwerpunkte, Ausprägungen und Definitionen. Setzt man beispielsweise das obengenannte Timeout auf unterschiedliche Werte, sind selbst gleich benannte Werte unterschiedlich gemessen.

Die Basis von Zählpixel und Logfiles ist ohnehin eine andere, vergleichen kann man die generell nicht. Eine Abweichung von einem Drittel (Logfiles zeigen in der Regel höhere Werte) ist da nicht untypisch. Keine der Zahlenquellen ist falsch, interpretiert muss sie aber anders werden. Vergleichen kann man sie dann freilich auch nicht.

Grundsätzlich kann man fast alle wichtigen Maßzahlen per Zählpixel ganz gut ermitteln, Logfiles sollten für nicht viel mehr als 'Seitenabrufe' (Page-Views/Impressions) eingesetzt werden - und selbst da braucht es gute Filter, um unerwünschte Befehle aus dem Logbuch auszuschließen. Gleichzeitig fehlt einen solchen Logbuch alles, was ein Browser aus dem Cache zeigen kann.

Fazit?

Heute wird die Logfileanalyse eher für technische Messungen, die Forensik nach Problemen und 'low-level-Fragestellungen' verwendet. Alle anderen Fragen beantwortet dann das Zählpixel, in der Regel jenes von Google Analytics. Für diverse andere Anwendungen gibt es dann noch Speziallösungen, so gibt es (in dem oben verlinkten Artikel steht mehr dazu!) noch vergleichende Statistiken für Medien oder Adserver-Statistiken für Werbungen. Um die Frage, was man nun genau braucht, aber kurz zu machen: Sicher 95% aller Webmaster nutzen für eben so viele Fragen Google Analytics, die Frage nach anderen Zahlen stellt sich heute eher selten.

Ihre Meinung dazu? Schreiben Sie hier!

#Statistik #Logfile #Analyse #Piwik #Analytics #Zählpixel #Messung


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