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Aktuell  28.12.2012 (Archiv)

Insolvenzen halten Niveau

Das Jahr 2012 brachte für Österreichs Unternehmen mit einem Zuwachs von nur etwas über 2 % eine Stagnation der Unternehmensinsolvenzen auf hohem Niveau.

Insgesamt wurden hochgerechnet 6.010 Unternehmen insolvent, das entspricht einer Zahl von 24 Unternehmen an jedem Gerichtstag. Die eröffneten Insolvenzverfahren stiegen gegenüber 2011 um 6,4 % auf 3.492, wogegen die mangels Vermögens nicht eröffneten Verfahren (und dadurch abgewiesenen Konkursanträge) um 3,5 % auf 2.518 zurückgingen. Dieser Rückgang erklärt zu einem großen Teil den Zuwachs bei den eröffneten Verfahren.

Die Verbindlichkeiten der Unternehmen bei eröffneten Verfahren betrugen im Jahr 2012 EUR 3 Milliarden, das sind EUR 859.000,- pro Fall und damit gleichbleibend der Passiva pro Verfahren gegenüber dem Vorjahr. Dazu Insolvenzexperte Dr. Hans-Georg Kantner vom KSV1870: 'Das Insolvenzgeschehen verhielt sich 2012 grosso modo wie erwartet, die österreichische Wirtschaft ist auch in diesen schwierigen Zeiten auf Kurs geblieben.'

Überdurchschnittliche Zuwächse gab es im Burgenland mit über 34 % und in Salzburg mit 17,1 %. In drei von neun Bundesländern gingen die Insolvenzen sogar zurück. Unternehmensbezogene Dienstleistungen stehen immer wieder an erster Stelle der Anzahl der Insolvenzen, so auch 2012 mit Verbindlichkeiten von EUR 598 Millionen. Es ist eine extrem kleinteilige Branche mit zigtausend Unternehmen, zu der sämtliche Beratungsleistungen, Immobilien- und Maklertätigkeiten sowie alle Holdinggesellschaften. Platz zwei nach Zahl der Fälle und Höhe der Passiva nimmt die Bauwirtschaft ein.

Die größten Insolvenzen 2012 waren laut Kreditschutz CD Gas, Kappa Thermenbeteiligung, Alpos Klagenfurt, Pierre Lang-Gruppe, Bogner Edelstahl, Neckermann Versand und Bioenergie Burgenland aus Güssing.

Kaum Änderungen gab es bei Privatinsolvenzen: Zum zweiten Mal seit 18 Jahren stagnieren die Gesamtzahlen, und zwar mittlerweile auf dem Niveau von hochgerechnet 9.629 Personen, die 2012 dieses Verfahren meist selbst in Gang gesetzt haben.

Die Gründe für Verschuldung sind vielfältig: Konsumschulden, die teilweise unbedacht eingegangen wurden, nicht selten aber auch Wohnraumkredite. Bei einem Drittel aller Schuldner waren es Schulden aus einer früheren selbständigen Tätigkeit. Bei den ehemaligen Unternehmern ist demnach die Ursache der Insolvenz das Scheitern des Unternehmens, für dessen Schulden der Unternehmer persönlich haftet. Bei den echten Privaten, deren Verbindlichkeiten auch für Konsum im volkswirtschaftlichen Sinn eingegangen wurden, sind es zu etwa gleichen Teilen Arbeitslosigkeit, Krankheit oder Scheidung, die die Ursache der Insolvenzen darstellen.

Der unbedachte Umgang mit Geld spielt eine eher untergeordnete Rolle. Dagegen sind die Fälle immer häufiger, wo Menschen sich in ihrer Leistungsfähigkeit überschätzen. Sie nehmen bis zum absoluten Rand ihrer Verschuldungsfähigkeit Kredite auf, ohne zu bedenken, dass das Einkommen fluktuieren kann, es nicht jedes Jahr automatische Gehaltserhöhungen gibt und zusätzliche Belastungen nicht ausgeschlossen werden können.

Quelle: KSV

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#Insolvenzen #Geld #KSV #Kredite


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