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Sicherheit  09.06.2014 (Archiv)

China versus USA: Cyberspionage

Der US-Telekommunikationsriese Cisco muss sich derzeit heftige Kritik vonseiten der chinesischen Regierung gefallen lassen. Die USA schießen verbal zurück und sehen die Tatsachen durch China verdreht.

In einem kürzlich auf der staatlich-geführten Nachrichten-Webseite China Youth Daily veröffentlichten Artikel wird das international tätige Unternehmen offen beschuldigt, im Rahmen der Spionageaktivitäten der USA als Mittäter zu fungieren. Nach dem Auftauchen der Meldung sprangen sofort zahlreiche weitere News-Portale auf den Zug auf, um die Anschuldigungen weiter zu untermauern. Bei Cisco hingegen will man von derartigen Vorwürfen nichts wissen und leugnet jegliche engere Zusammenarbeit mit der US- oder irgendeiner anderen Regierung.

'Cisco arbeitet aufs Engste mit der US-Regierung und dem Militär zusammen und nutzt seine eigenen Marktvorteile innerhalb der chinesischen Informationsnetzwerke aus, um die USA bei ihren Cyber-Spionage-Aktivitäten zu unterstützen', heißt es in dem entsprechenden Artikel auf China Youth Daily. Das Unternehmen spiele dabei eine sehr 'beschämende Rolle' und sei mittlerweile eine 'wichtige Waffe' im Rahmen der US-Bemühungen, China zu schwächen und seine Handelsgeheimnisse zu stehlen, so die zentrale Kritik.

Der US-amerikanische Konzern setzt sich in einer ersten offiziellen Reaktion auf die chinesischen Vorwürfe sehr vehement zur Wehr. 'Cisco hat zu keiner Zeit irgendwelche Schlupflöcher in seinen Produkten versteckt', kontert Unternehmenssprecher John Earnhardt laut Ney York Times eine konkrete Anschuldigungen aus Peking. Man würde auch mit keiner Regierung zusammenarbeiten. 'Außerdem überwacht Cisco weder die Kommunikation von Privatpersonen noch von Regierungsorganisationen in China oder dem Rest der Welt', stellt Earnhardt klar.

Hintergrund der aktuellen Aufregung um Cisco ist der zunehmend eskalierende Cyber-Spionage-Konflikt zwischen Peking und Washington. Erst vergangene Woche hatte das chinesische Verteidigungsministerium eine Anklage aus den USA gegen fünf Offiziere der eigenen Volksbefreiungsarmee wegen angeblicher Hackerangriffe auf das Schärfste zurückgewiesen. Im gleichen Atemzug wurde dabei auch der US-Regierung 'Scheinheiligkeit' und 'Doppelmoral' vorgeworfen und die Verantwortlichen dazu aufgefordert, die Klagen unverzüglich wieder zurückzunehmen.

USA in der Kritik nicht nur in Europa

Cisco ist aber offenbar nicht mehr die einzige in China tätige US-Firma, die in die aktuellen politischen Auseinandersetzungen hineingezogen wird. Jüngsten Medienberichten zufolge soll auch bereits der Einsatz von IBM-Servertechnologien von den asiatischen Behörden genau geprüft werden. Auch hier orten die Regierungsexperten in Peking ein 'erhöhtes Risiko für die finanzielle Sicherheit', berichten anonyme Insiderquellen.

In China spitzt sich die Stimmung gegen ausländische Technologiefirmen weiter zu. Sicherheitsfirmen aus China schließen sich der Kritik der Führung in Peking an und nennen neben Cisco auch noch zahlreiche andere mutmaßliche Übeltäter wie Google, Apple, Yahoo, Microsoft oder Facebook. User, die Technologien und Services dieser Firmen nutzen, würden sich einem erhöhten Sicherheitsrisiko aussetzen, so die eindringliche Warnung der Experten.

'Online-Technologien haben sich zu einem der Hauptwege für die US-Regierung entwickelt, Informationen auf der ganzen Welt zu stehlen', zitiert die Zeitung China Daily den Security-Fachmann Wan Tao, Gründer des Intelligence Defense Friends Laboratory (IDF), einer auf Cyber-Sicherheit spezialisierten Nicht-Regierungs-Organisation. Große Tech-Unternehmen wie Yahoo, Cisco, Microsoft und Facebook würden auf Anfrage der National Security Agency (NSA) bestimmte Informationen über ihre User weitergeben. 'Deshalb werden ausländische Anbieter wie Google und Apple zu Cyber-Gefahren für den chinesischen Internet-User', ist Wan überzeugt.

'Schon seit einiger Zeit werden diese Firmen von der US-Regierung dazu aufgefordert, Abhörsoftware in ihre technologischen Produkte einzubauen', konkretisiert Ning Jiajun, Senior Researcher des Advisory Committee for State Informatization (ACSI), die Anschuldigungen. Auf diese Weise sei es etwa problemlos möglich, Daten über eine chinesische Organisation zu stehlen, wenn diese einen Kaufauftrag auf einer internationalen Shopping-Webseite tätigt, ergänzt der Experte.

Mehr Schuldzuweisungen

Mithilfe neuer Cloud-Computing- und Big-Data-Methoden könnten zudem riesige Datenmengen gesammelt und sehr schnell ausgewertet werden, was die Bedrohung noch weiter verschärfe. 'Nur, wenn die User die entsprechenden Funktionen finden und ausschalten, lassen sich die US-Pläne vereiteln', so Jiajun.

Das Verteidigungsministerium Ministry of National Defense hat nun ein offizielles Statement veröffentlicht, in dem ein Sprecher der Behörde die entsprechenden Anschuldigungen und die Anklage gegen fünf Offiziere der chinesischen Volksbefreiungsarmee wegen angeblicher Hackerangriffe auf das Schärfste zurückweist. Die eigene Regierung und das Militär seien zu keiner Zeit an dem Cyber-Diebstahl von Handelsgeheimnissen beteiligt gewesen, heißt es in dem Papier. Gleichzeitig wird darin auch die US-Regierung der Scheinheiligkeit und Doppelmoral bezichtigt und aufgefordert, die Klagen unverzüglich wieder zurückzunehmen.

Doppelmoral

'Die Position der chinesischen Regierung zum Thema Cyber-Security ist konsequent und fest umrissen. Weder die Regierung noch das Militär und das zuständige Personal haben jemals Cyber-Diebstahl von Handelsgeheimnissen begangen oder daran teilgenommen', stellt Geng Yansheng, Sprecher des Verteidigungsministeriums unmissverständlich klar. Die Anschuldigungen der USA seien deshalb 'vollkommen unbegründet und haltlos'.

Hinter der Aktion vermutet Geng hingegen 'versteckte Motive': 'US-Institutuionen sind schon seit langem in großangelegte und organisierte Cyber-Diebstähle involviert.' Als Beispiele nennt der Sprecher das Anzapfen von Leitungen und andere Überwachungsaktivitäten gegen ausländische Politiker, Unternehmen und Einzelpersonen. 'Die US-Seite hat eine Doppelmoral entwickelt, was den Bereich Cyber-Security betrifft. Das chinesische Militär ist genauso ein Opfer von Cyber-Diebstahl', so Geng weiter. In diesem Zusammenhang verweist er auf Statistiken, die zeigen, dass die Computerterminals des eigenen Militärs in den vergangenen Jahren stark unter der großen Zahl von Cyber-Attacken gelitten haben soll. 'Ein guter Teil dieser Angriffe gingen von den Vereinigten Staaten aus', betont Geng, der nun seinerseits von den verantwortlichen US-Stellen Aufklärung hierfür fordert.

Wenn es um Vorwürfe in Bezug auf Cyber-Spionage geht, hat die chinesische Führung bislang auf Anschuldigungen aus Washington eher gelassen und zurückhaltend reagiert. Mit der aktuellen Anklage haben sich die USA aber nun offensichtlich endgültig den Zorn der Führung in Peking zugezogen. Dies zeigt sich unter anderem bereits darin, dass der chinesische Vizeaußenminister Zheng Zeguang gestern, Dienstag, den US-Botschafter ins Außenministerium bestellt hat.

Cyberspione überall in der Kritik

'Die militärischen Beziehungen zwischen China und den USA haben sich zuletzt sehr positiv entwickelt. Diese Aktion hat das gegenseitige Vertrauen aber ernsthaft beschädigt und widerspricht der gemeinsamen Verpflichtung zu einem gesunden, stabilen und verlässlichen militärischen Verhältnis', beschreibt Geng die gegenwärtige Situation.

pte/red

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#Spionage #Internet #China #USA #NSA


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