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Medien  20.08.2014 (Archiv)

Diaspora wegen Twitter-Zensur

Die radikalen Anhänger der Gruppe Islamischer Staat (IS) müssen nicht nur bei militärischen Auseinandersetzungen im Irak erste empfindliche Niederlagen einstecken.

Auch im Internet haben es die Dschihadisten zunehmend schwerer, wenn es darum geht, die eigene Ideologie zu verbreiten und potenzielle neue Mitstreiter anzuwerben. Auf Twitter, wo die Gruppierung offensichtlich bereits seit geraumer Zeit sehr aktiv ist, wurde mittlerweile ein vollständiger Bann gegen sie verhängt und eine ganze Reihe von Konten der IS-Kämpfer gelöscht. Diese suchen nun fieberhaft nach neuen Plattformen für die eigenen Social-Media-Kampagnen und experimentieren mit Alternativen wie Diaspora.

Zensur im Web?

Terroristen ihrer Kommunikationsmittel zu beschneiden, scheint eine gute Sache zu sein. Wenn es aber scheinbar großflächig gelingt, ein offenes Social Network von einer Ideologie zu befreien, darf man zusätzlich hellhörig werden.

Problematisch ist dabei auch die Optik. Wenn es schon bei uns gar nicht gut ankommt, dass amerikanische Wertvorstellungen via Druck auf die Social Networks Einzug in unsere Kultur erhalten, muss genau das im islamischen Umfeld noch für mehr Vorbehalte sorgen.



'Der Verlust von Twitter als einem Kanal, über den IS direkt das eigene Material veröffentlichen kann, ist ein herber Schlag für die Gruppe. Es hält sie aber keinesfalls davon ab, ihre Botschaft weiter zu verbreiten', heißt es in einem aktuellen Bericht von BBC News. Doch nach der Blockade auf dem beliebten Micro-Blogging-Portal sei man nun einfach dazu übergegangen, andere Kanäle für seine Zwecke zu erproben. 'Es scheint als hätte man Twitter endgültig aufgegeben. Stattdessen haben sie viele neue Konten auf Seiten wie Diaspora erstellt, über die sie ihre Anhänger mit Neuigkeiten und Informationen über das Geschehen im Irak und in Syrien versorgen', so die Schilderung.

Diaspora als Alternative zu Twitter und Facebook

Seitdem die dschihadistisch-salafistische Terrororganisation Anfang Juni 2014 mit einer Blitzoffensive auf die zweitgrößte irakische Stadt Mossul die Eroberung mehrerer Provinzen einleitete, hat das Social-Media-Engagement der IS-Kämpfer deutlich an Intensität gewonnen. Die mediale Offensive im Internet beschränkte sich dabei zunächst vor allem auf Twitter. Dort verfügt die Gruppierung inzwischen laut Experten über 'eine ganze Armee an Anhängern'. Innerhalb der vergangenen zwei Monate konnten allerdings eine ganze Reihe der IS-Konten auf Twitter ausgeforscht und entfernt werden.

Nachdem auch neue Accounts der Gruppe bereits innerhalb kürzester Zeit nach deren Erstellung wieder gelöscht wurden, blieb den IS-Kämpfern offensichtlich nichts anderes übrig, als sich eine andere Webseite für die eigene Propaganda zu suchen. Mit Diaspora, einer Software, die das Anlegen dezentralisierter sozialer Netzwerke erlaubt, scheint der ideale Twitter-Nachfolger bereits gefunden. 'Der erste IS-Account startete mit Postings am 14. August. Seither wurde eine Vielzahl neuer Konten angelegt', bemerkt BBC News.

Im Irak selbst hat der Vormarsch der Dschihadistengruppe die verantwortlichen Behörden schon Ende Juni dazu veranlasst, den Zugang zum Internet und bestimmten sozialen Online-Plattformen deutlich einzuschränken. Diese drastische Maßnahme zeigt nicht nur bei den IS-Leuten Wirkung, sondern auch bei der irakischen Bevölkerung. Sowohl die Terrorgruppe als auch die Bürger müssen sich nach neuen Wegen der Kommunikation und Information im Web umsehen. In einigen Regionen, in denen IS-Kräfte besonders aktiv sind, hat die Regierung sogar veranlasst, dass der Online-Zugang vollständig gekappt werden muss. Dadurch wolle man den Terroristen die Kommunikation erschweren, so die offizielle Begründung.

pte/red

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#Internet #Social Networks #Twitter #Facebook #Diaspora #Irak #Terror #Zensur


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