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Facebook  13.12.2017 (Archiv)

Facebook ohne F-Satire

Eine gut koordinierte Aktion rechter Aktivisten in Facebook hat letzten Freitag das Ende der meisten FPÖ-kritischen Satireseiten im Social Web bedeutet. Wie sich jetzt zeigt mit weitreichenden Folgen.

Blutgruppe HC Negativ, der seelenlose Ziegelstein und viele Seiten mehr haben sich in Facebook durch lustige Satire und Kritik gegen extrem rechte Positionen eine große Gruppe an Fans erarbeitet. Sechsstellige Follower-Zahlen alleine in Facebook waren durchaus drinnen, entsprechend groß der Ärger der künftigen Regierungspartei FPÖ. Und schon bisher nutzten die so angegriffenen jede Gelegenheit, den Satireseiten Schaden zuzufügen.

Diesmal ist jedoch alles anders. Nicht nur, dass praktisch alle relevanten Satireseiten gleichzeitig mit einer Fülle an Meldungen überzogen wurden (Facebook reagiert erst ab einer gewissen Anzahl an Meldungen, die bei großen Seiten entsprechend hoch ist). Angeprangert wurden etwa behauptete Urheberrechtsverletzungen. Sondern auch die Reaktion von Facebook war drastischer.

Wurden normalerweise Blockierungen und Verwarnungen ausgesprochen, so hat Facebook diesmal richtig durchgegriffen, die Seiten scheinbar permanent deaktiviert und sogar alle irgendwann mal aktiven Administratoren der Seiten gesperrt - darunter sind auch große Werbekunden in Facebook und Partner des Netzwerks, die nun ihre Kunden nicht mehr betreuen können. Abseits der Abschaltungen selbst entsteht also großer Schaden über die politische Zensur hinaus, sogar für Facebook selbst.

Und wie sich heute zeigt, ist Facebook bei der konzertierten Aktion nicht nur über das Ziel hinaus geschossen. Es wurden im offensichtlichen vorauseilenden Gehorsam gegenüber künftigen blauen Ministern in entsprechender Verantwortung gleich permanente Zensuren vorgenommen: Heute erscheint unter so mancher bekannter Adresse der Satireseiten ein neues Angebot von erkennbar rechter Ausrichtung. Das verhindert nicht nur den Neustart der alten Betreiber, sondern schafft auch noch eine Plattform für jene Hetzer, die den Schlag gegen die freie Meinung und Kunst initiiert haben.

Erst wenige der angegriffenen Seiten sind eine Woche nach dem Start der Aktion wieder im Betrieb. Derweil sind Interessierte auf der Suche nach neuen Plattformen für ihre Arbeit, denn Facebook scheint keine stabile Plattform für die freie Meinungsäußerung mehr zu sein. Wenn Inhalte so leicht aufgrund von gelenkten Meldungen zu verhindern sind, dann gibt es keine Sicherheit und Vertrauenswürdigkeit mehr. Betreiber und Fans suchen sich gerade aufmerksam neue Wege und nutzen dazu etwa Twitter, wo schon bisher eine Fan-Basis aufgebaut wurde. Aber auch betont meinungsfreie Plattformen wie Labarama und das oft totgesagte, aber immer noch aktive Google+ sind Auffangbecken für Menschen, die auf freie Kunst und Satire nicht verzichten wollen. Einige Seiten suchen ihre Sicherheit vor Angriffen auch in eigenen Präsenzen, wie etwa angepassten Blogs. Sogar auf VK, dem 'russischen Facebook' trifft man Menschen, die sich von der Schließung kritischer Seiten auf Facebook nicht abhalten lassen, ihre Gedanken frei äußern zu wollen - eine paradoxe Situation.

Ihre Meinung dazu? Schreiben Sie hier!

#Facebook #FPÖ #Satire #Kunst #Meinung #Freiheit #Zensur


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