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Aktuelles  19.04.2012 (Archiv)

Optimierung auf Energieverbrauch

Optimieren Sie Ihre Websites auf kleine Dateigrößen oder schnelle Ladezeiten? Vielleicht auch noch auf Bildschirmgrößen, Browserversionen und Rechenlast? Dann könnte diese neue Idee Ihnen zusätzlichen Handlungsspielraum bringen.

Der Forscher Narendran Thiagarajan von der Stanford University hat herausgefunden, dass schlecht programmierte Internetseiten die Betriebsdauer der Akkus von Mobilgeräten verkürzen. Unnötiger Code-Ballast kann dabei selbst bei einfach gehaltenen Webauftritten den Energieverbrauch um bis zu ein Drittel erhöhen. Im Gegenzug konnte man durch die Optimierung von Webpages ein fast ebenso hohes Potenzial zur Energieersparnis ausmachen.

Für das Testunterfangen koppelten Thiagarajan und sein Team ein Android-Smartphone mit einem Multimeter und riefen danach via 3G-Verbindung 25 populäre Seiten auf. Das Laden des mobilen Wikipedia-Auftritts verbrauchte dabei bereits einen Prozent der Batterie-Kapazität. Das Aufrufen der Homepage von Apple, von der es keine optimierte Version für Tablets und Telefone gibt, hingegen verbrauchte 40 Prozent mehr 'Saft'.

Allerdings war diese Methode den Forschern nicht sauber genug, da sie auch den Energieverbrauch des Downloads der Seitenelemente ins Ergebnis mischte. Also speicherten sie die Seiten für einen zweiten Versuch vorab lokal, um ausschließlich die Akkubelastung zu erfassen, die durch die Darstellung im Browser entsteht.

Die Experten konnten feststellen, dass auch viele der 'mobil gemachten' Internetauftritte zahlreiche Codebestandteile und Elemente verwendeten, die nur zu geringen Teilen oder gar nicht verwendet wurden. So greift der Auftritt der Wikipedia beispielsweise via Javascript auf eine größere Bibliothek mit verschiedenen Navigationsmechanismen zu, verwendet davon aber nur einen zum Auf- und Zuklappen von Inhalten.

Über die Optimierung der Javascript-Datei sowie Änderungen am Stylesheet und Bildern konnten sie den Aufwand für das Rendern der Seite von 35 auf 25 Joules verringern, was einer Ersparnis von 29 Prozent entspricht. Alleine die Tatsache, dass nur noch die benötigten Bestandteile der Navigations-Bibliothek geladen wurden, machte mit 5,5 Joules einen Großteil dieser Differenz aus.

Daraus ziehen die Forscher den Schluss, dass nicht nur schönes Seitendesign und schnelle Ladezeiten alleine ausschlaggebend sind. Sie gehen davon aus, dass Nutzer auf Dauer stromfressende Webauftritte meiden. Spätestens dann, wenn die Energieaufnahme in den Einstellungen der Smartphones nach Website ausgewertet und angezeigt wird - was nach diesen Ergebnissen nur eine Frage der Zeit sein dürfte - werden sich die Nutzer vermehrt auch an der Energieeffizienz von Websites orientieren.

pte/red

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#Energie #HTML #Webdesign #Optimierung #Smartphones #Forschung



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