WebWizard   17.5.2021 18:29    |    Benutzerkonto
contator.net » WebNews » WebWizard.at » Magazin » News-Links  
 

Wir brauchen Cookies, siehe unsere Datenschutzerklärung.















Neueste Artikel

KI-Arbeit in 20 Minuten
Amazons Bedeutung steigt
Textexpander und andere Textbaustein-ToolsWegweiser...
Clubhouse soll privater werden
Bullshit und Fakes
300 Mbit von Musk
Deep-Fake-Erkennung ist unsicherVideo im Artikel!
Leichtes Angriffsziel
Tweets für die Forschung
Live-Mitschrift von Google Meet
mehr...








Jugendstudie 2021


Aktuelle Highlights

WS-V2 im Test


 
WebWizard News-Links
Computer  21.05.2013 (Archiv)

Quantencomputer schlägt klassische Technik

Eine Studie, die einen Quantencomputer von D-Wave Systems und klassische Computer gegenüberstellt, hat ergeben, dass der neuartige Rechner bestimmte Aufgaben, die dem 'Problem des Handlungsreisenden' ähneln, tatsächlich wesentlich effektiver lösen kann.

'Unser Paper ist meines Wissens nach das erste, das den Quanten-Zugang unter Nutzung der gleichen Problemstellungen mit konventionellen Methoden vergleicht', betont Catherine McGeoch, Informatikprofessorin am Amherst College. Der genutzte D-Wave-Chip war je nach Problem bis zu 10.000 Mal schneller.

Zwar ist umstritten, ob ob D-Waves Rechner wirklich als Quantencomputer im eigentlichen Sinne zu sehen sind. 'Die Studie zeigt jedenfalls, dass die Systeme - ob nun echte Quantencompter oder nicht - wirklich eine interessante Rolle spielen', meint Peter Rabl, Quantenoptiker am Atominstitut der TU Wien, gegenüber pressetext. Denn der Erfolg beim Leistungsvergleich belegt, dass sie durchaus Potenzial als Rechensystem haben.

Das Problem des Handlungsreisenden ist eine mathematische Optimierungsaufgabe, bei der die Route für den Besuch mehrerer Städte so zu wählen ist, dass die Gesamtstrecke möglichst gering ausfällt. Diese Aufgabe wird umso schwerer, desto mehr Orte besucht werden und ist damit ein Prototyp eines sogenannten NP-schweren Problems, bei dem der Rechenaufwand sehr schnell sehr stark ansteigt. Die Studie hat gleich drei Problemstellungen aus dieser Klasse genutzt, um die Leistung von D-Wave-Chips mit mehreren klassischen Algorithmen zu vergleichen, die auf einem System mit sieben Xeon-Vierkern-CPUs laufen.

Ein D-Wave-Computer ist zwar schon aufgrund der nötigen Kühlung fast bis auf den absoluten Nullpunkt kein Alltagscomputer. 'Wenn man will, dass er genau das Problem löst, für das er gebaut wurde, ist er bei den von mir getesteten Problemgrößen tausende Male schneller als alles andere, was ich kenne', betont aber McGeoch. Für eines der Probleme konnte ein D-Wave-Chip mit 439 Quatenbits (Qubits) sogar den stärksten Konkurrenten um einen Faktor 10.000 ausstechen. Bei allgemeinere Problemstellungen könne der Ansatz der Informatikerin zufolge zumindest mithalten und merklich größeres Verbesserungspotenzial als klassische Computer und Algorithmen.

Die Studie klärt allerdings nicht, ob man einen D-Wave-Rechner wirklich als Quantencomputer bezeichnen sollte. Das zweifeln Experten schon seit frühen Demonstrationen an, das Funktionsprinzip - Quanten-Glühen, ein Prozess, der gewisse Ähnlichkeit mit dem Ausglühen von Metallen hat - hat mit gängigeren Vorstellungen von Berechnungen mithilfe von Quantengattern wenig gemein. McGeoch selbst will sich gar nicht festlegen, ob es sich nun um Quantencomputer handle, betont aber, dass D-Wave jedenfalls einen beachtenswerten Ansatz zur Problemlösung entwickelt habe.

pte/red

Ihre Meinung dazu? Schreiben Sie hier!

#Computer #Technologie #Forschung #Rechenleistung



Newsticker per eMail oder RSS/Feed!

Auch interessant!
Quanten-Sicherheit
Netzwerke, an denen sich Hacker todsicher die Zähne ausbeißen, sind nach einer neuen Methode von Forscher...

10 Bit pro Photon
Forscher der Universität Twente haben es geschafft, mit einem einzelnen Photon mehr als zehn Bit Informa...

Quantenrechner brauchen passende Aufgaben
Quantencomputer sind in manchen Bereichen nicht schneller als herkömmliche Standard-PCs. Zu diesem ernüch...

Quantencomputer kommt
Das Rennen um den ersten praktisch einsetzbaren Quantencomputer biegt langsam in die Zielgerade ein. Der ...

Rechenpower für Smartphones
Intel will in spätestens zehn Jahren Smartphone-Prozessoren mit bis zu 48-Kernen auf den Markt bringen. D...

Rekord: Langsamster Rechner
Der aus Russland stammende und in Kalifornien lebende Bastler Dmitry Grinberg hat den nach eigenen Angabe...

Cloud statt PC kommt
Der klassische Desktop-PC wird immer unwichtiger. Viele Tätigkeiten werden von der eigenen Hardware auf R...

K, der Supercomputer
Wenn etwas super ist, braucht es keine langen Namen. Fujitsu baut etwas, das mehr als super ist. Der schn...

Forum: Ihre Meinung dazu!

[AufZack Talk] [Forum]     
Ins Forum dazu posten...
Betreff/Beitrag:

   






Top Klicks | Thema Computer | Archiv

 
 

 


Genesis SUV


Technik für Konferenzen


Jaguar Continuation


Mercedes EQA 2021


VW Golf R 8


Hyundai Tucson neu

Aktuell aus den Magazinen:
 Registrierungspflicht ab 19. Mai Freizeit und Events erfordern wieder Kontaktdaten
 Guns n'Roses 2022 Tour bringt Konzert in Wien
 Wie funktionieren NFT? Kunst stellt die Frage nach Zertifikaten
 3,6 Mio. Euro für 6 Richtige Lotto 6 aus 45 liefert wieder Jackpot-Reihe
 2,5 Mio. Euro im Jackpot Doppeljackpot noch vor dem Lockdown

contator.net im Überblick:
 Webnews  WebWizard | Bundesland.at | Wien-Tipp.at | NewsTicker
 Business  Journal.at | Anfrage.net | plex | Seminar.At | BizTipp
 Auto  Auto.At | TunerAuto.At | OldtimerAuto.At | AutoTalk.At | AutoGuide.At | AutoBiz.At
 Freizeit  Style.at | Famili.at | Kinofilm.at | Musical.at | heavy.at | grlz | WitzBold | Advent.At
 Shopping  anna | Shoppingcity.at | SchatzWelt Gewinnspiele | Prozente.net Gutscheine
 Community  AufZack! | Flirtparty | Player | Schmuddelecke

Rechtliches
Copyright © 2021    Impressum    Datenschutz    Kontakt    Sitemap    Wir gendern richtig!
Tripple