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Aktuell  09.10.2014 (Archiv)

Daten der Nutzer, die keine sind...

Sensible Daten wie die sexuelle Orientierung können durch Vorhersage-Algorithmen auch für Menschen hervorgesagt werden, die ein soziales Netzwerk gar nicht benutzen. Selbst Nicht-Nutzer sind im Visir der großen Netzwerke.

Das haben Forscher von der ETH Zürich mit öffentlich zugänglichen Daten des in die Jahre gekommenen Social Networks Friendster demonstriert.

'Für Friendster wäre es damals möglich gewesen, die sexuelle Orientierung von Menschen vorherzusagen, die keinen Friendster-Account besitzen', erklärt Studienautor David Garcia. Die Genauigkeit der Vorhersage liegt bei 60 Prozent - wenn der Computer nur geraten hätte, läge die Trefferquote nur bei fünf Prozent. 'Im Grunde kann alles, was schon einmal von Nutzern innerhalb des sozialen Netzwerkes geteilt wurde, vorhergesagt werden', warnt Garcia.

Sammelwut
Neben den vorhergesagten Daten haben die Social Networks oft auch reale Daten von Usern, die gar nicht angemeldet sind. So etwa sammeln sie über die Kontaktfunktion und den Import von Postfach-Kontakten und Handy-Adressbüchern Verbindungen und Userdaten. Diese werden zum Anschreiben der User verwendet oder aber auch zur simplen Analyse der Verbindungen, Beziehungen und Netzwerke, um die Vorschläge zu verbessern. Zumindest in den Anfangstagen haben die Networks auch einfach Spam zur Eigenwerbung an solche ermittelten Adressen gesendet, manche tun das heute noch.


'Grundsätzlich kann man von jedem Unternehmen, das Daten sammelt, auch deren Löschung verlangen', erklärt Roman Umschweif, Vizepräsident des Konsumentenschutzverbandes Wien, im Gespräch mit pressetext. 'Man kann von Unternehmen auch eine Datenauskunft erwirken, da gibt es viele prominente Beispiele von Menschen, die das bei Facebook gemacht haben. Aber wenn man dort nicht registriert ist, werden sie 'wir haben nichts' sagen.'

Datenschutz ohne Daten?

Garcia weist in seiner Studie auch auf mögliche 'Schattenprofile' hin, die Facebook, Google oder LinkedIn im Geheimen betreiben könnten und wo alle verfügbaren Daten gesammelt werden. Facebook könnte laut dem Forscher sehr gute Analysen darüber machen, wie Alter, Beziehungsstatus, Beschäftigung und politische Neigung bei den Nicht-Nutzern aussehen.

'Ganz wichtig ist es, wenn man Sachen teilt oder Personen markiert, dass man seine Freunde, die auf Fotos abgebildet oder im Status getagged werden, fragt, ob ihnen das auch recht ist', empfiehlt Umschweif. Und wenn man selbst eine größere Rolle auf fremden Profilen einnimmt, als einem lieb ist, darf man die Verantwortlichen auch vehement darauf hinweisen.

pte/red

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#Studie #Forschung #Daten #Nutzer #Profile



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