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Aktuell  26.06.2018 (Archiv)

IGTV: Erste Erfahrungen und Empfehlungen

Instagram hat mit dem IG-TV eine neue App geschaffen und damit auch großes Interesse geweckt. Wie geht man damit nun um?

Snapchat wurde durch Facebook in Instagram und Facebook durch die Stories abgedeckt (und weitgehend verdrängt). Dass Facebook gerne auch in den Markt von Youtube vordringen will, also permanent verfügbare und längere Videos für User vorhalten will, ist offensichtlich. Mit IGTV geht man hierzu den bisher konsequentesten Weg.

IGTV ist eine eigene App, allerdings verwoben mit Instagram selbst. Wer IGTV nutzen will, sollte sich auch mit den klassischen Methoden von IG auseinandersetzen. Und mit den Apps auch, denn ist Instagram im Web schon eher mühsam und funktionsarm, so ist es IGTV noch mehr. Wir wollen uns hier aber eher von Seiten des Videoproduzenten mit IGTV auseinandersetzen, also beispielsweise aus der Sicht der immer mehr geplagten Youtube-Content-Creators, die bekanntlich nach Alternativen suchen. Die Reichweite von IGTV und die später startende Monetarisierung bei Instagram dürfte hellhörig machen. IGTV hat auch viel richtig gemacht, das Browsen während des Streamens ist etwa sehr angenehm gestaltet, das Kurzweilige Konsumieren von Inhalten deutlich leichter als in anderen Plattformen - gezieltes Suchen, das Abarbeiten von Abos und das über Rechnergrenzen hinweg Schauen ist aber weiterhin eine Spezialität klassischer Anbieter.

Was die Freude trübt sind die Vorgaben von Instagram: Videos werden vorerst nur in HD (1080x1920) vertikal angenommen - also im Hochformat am Smartphone. Das bedeutet in der Regel, dass man Videos extra für IGTV produzieren muss und nicht Standardware aus anderen Plattformen auch hier einsetzen kann. Das mindert derzeit aber die Qualität und Menge in IGTV stark - und führt auch zu alternativen Herangehensweisen als Umgehung - dazu nachher noch mehr. Beides kann nicht im Sinne von IGTV sein, weshalb Instagram hier wohl selbst noch andere Lösungen nachschieben wird.

Aus Horizontalvideo wird Vertikalvideo

Wie umgeht man nun den Nachteil der hochformatigen Videos? Längeres Erzählen in Videos, cinematische Szenen und bestehendes Material kann man am besten quer anbieten. Kein Wunder also, dass gefühlt die Hälfte aller professionellen Videos in IGTV auch das Querformat nutzen. Sie sind also technisch im Hochformat gespeichert, zeigen aber den Inhalt um 90 Grad gedreht. Instagram sieht das zwar anders vor, dreht man das Handy, bleibt der Inhalt aber ungedreht, man kann das Video also leicht quer ansehen.

Diese Notlösung hat aber noch keine einheitliche Drehrichtung herausgebracht, d.h. immer wieder kommt es vor, dass man das Smartphone statt zur linken Seite zur rechten Seite kippen muss. Links wäre die praktischere Seite, da die normale und oft fixierte Richtung für quer-apps dort liegt. Auch Handy-Halterungen zum Ablegen sind oft für die linke Variante vorgesehen, deshalb geht unsere Empfehlung dazu, Videos so zu kippen, dass man sie beim Bearbeiten am Bildschirm mit dem Kopf um 90 Grad nach rechts gedreht ansehen muss. So ist das Handy dann links herum 'bespielt'.

IGTV Videos mit Browser hochladen

Anders als andere Inhalte ist IGTV vom Computer aus leicht zu nutzen. Zuerst muss man allerdings den Kanal in der App am Smartphone aktivieren (das eigene Logo anklicken oder über die Einstellungen gehen). Ist der aktiviert, kann man sich im Browser am PC-Rechner ganz normal in Instagram einloggen und das eigene Profil aufrufen. IGTV ist als weiterer Reiter verfügbar, der Upload direkt vom Windows-Rechner im Browser leicht möglich! Lange Videos (über 10 Minuten bis zu einer Stunde) können nur große verifizierte Accounts laden, diese dann allerdings nur über diesen Weg vom Rechner aus.



In der Praxis ist das auch tatsächlich gut nutzbar, auch wenn die Beschriftung der App dann hochformatig bleibt. Die Wisch-Gesten der App funktionieren auch bei querformatigen Videos sehr gut. Wer sich die Arbeit antun will und extra für IGTV mehr Aufwand betreiben will, kann aber auch leicht hochformatiges Material erzeugen.

Um möglichst viel Arbeit gleichzeitig für IGTV und Youtube erledigen will, beschränkt sich auf 4K-Videos (für Youtube), deren Inhalt sich im mittleren Drittel abspielt. Titel, Bauchbinden und relevante Inhalte müssen dann allerdings wirklich nur dort eingeblendet werden, so kann man nach dem Export in 4K für Youtube eine gecroppte Version für IGTV erzeugen, die das Format von Instagram beinhaltet. Die 1920 in der Höhe gehen sich in der 4K-Auflösung gut aus, die Qualität reicht also aus.

Ist das schwer machbar, braucht es andere Methoden. So könnte das Quer-Video beispielsweise mit enormen Cinemascope-Balken oben und unten in IGTV gezeigt werden, viele füllen die großen schwarzen Balken einfach mit einer stark weichgezeichneten und etwas abgeblendeten Version des Videos auf. Das sieht halbwegs gut aus, füllt den Inhalt aber wiederum nur wenig sinnvoll aus.

Der Königsweg dürfte bei ausreichend Budget im Editing in einer doppelt bearbeiteten 4K-Video-Variante sein. Nach der Bearbeitung für Youtube geht man in einen zweiten Bearbeitungs-Weg zu der HD-Hochformat-Variante, schiebt das Bild jeweils an die relevante Stelle und fügt Beschriftungen etc. nachträglich noch einmal im Format für Instagram ein. Beim Filmen muss man allerdings aufpassen, dass man keine wichtigen Inhalte im Randbereich verliert und Aussagen wie ein Panorama-Schwenk hochformatig eher verloren gehen.

Fazit

Sollte Facebook seine IGTV-Ambitionen zum Erfolg bringen und sich nicht den Querformat-Videos öffnen, wird das Publizieren von Videos zur Doppelbelastung. Oder zum vergewaltigen der App zum Quer-Genuss, wo die User durch Content abseits der gewünschten Art zum Kippen genötigt werden. Derzeit kann man jedenfalls zu entweder dem doppelten Editing oder aber zu links-drehern raten, jedenfalls scheinen die IGTV-Videos langfristig interessanter zu sein als die Stories, weshalb sich Videoproduzenten sich auf jeden Fall Gedanken zu dem neuen Format machen sollten.

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#Instagram #IGTV #Youtube #Content #Video #Smartphones



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