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Content  28.02.2019 (Archiv)

Youtube gerät aus dem Gleichgewicht

Das Gleichgewicht aus Usern, die Inhalte konsumieren, 'Content Creators', die Inhalte beisteuern und Werbekunden, die per Werbeeinschaltung finanzieren, gerät aus dem Gleichgewicht.

Begonnen haben die massiven Änderungen innerhalb von Youtube, als große Werbekunden 'werbeunfreundliche' Inhalte mokiert haben. Und jetzt, als die Urheberrechtsreform in Europe zu kommen droht, dürfte die zweite Welle losgetreten worden sein. Die 'Adpocalypse' in Youtube hat aber auch tiefere Gründe.

User haben nur ein bestimmtes Zeitkontingent, das in der Plattform verbracht wird. Youtube muss also, um den Gewinn zu maximieren, in dieser Zeit möglichst viele Werbungen einblenden. Und so wurden schon vermehrt solche Videos eingeblendet, die den Wert steigern helfen dürften. Das 'Abo' wurde für User zum Glücksspiel, Youtube zeigte oft lieber eine gefilterte Ansicht 'passenderer' Inhalte an.

Gleichzeitig muss Youtube sicherstellen, dass die Inhalte, die in Youtube abrufbar sind, für Werbekunden besonders interessant sind. Unter dem Vorwand von kindergefährdendem Material - ein übliches Feigenblatt für Eingriffe, Zensur und Filter - werden Videos daher klassifiziert und anders behandelt. Auch jene, die keine Werbung einblenden erlauben oder nicht im entsprechenden Programm der Plattform sind, werden anders behandelt (also weniger oft angezeigt). Videos, die die künstliche Intelligenz als werbeunfreundlich oder nicht kinderfreundlich eingestuft werden, bekommen so kaum mehr Aufmerksamkeit - sie sind 'shaddowbanned', also in weitgehender Unsichtbarkeit verbannt.



Das wäre gut, wenn Youtube nur wirklich gefährdendes Material so entfernt, doch die künstliche Intelligenz ist nicht besonders treffsicher und echte Kontrolle durch Menschen findet kaum statt. Nicht einmal im Falle des Einspruchs kann man auf Menscheneingriffe hoffen. Und da Youtube nun beginnt, auch Kommentare unter Videos zu bewerten (auf die der Ersteller des Videos keinen Einfluss hat), wird es für Ersteller schwierig. So mancher Kanal wurde bereits komplett gelöscht, so manches Video unsichtbar gehalten, weil irgendwelche Kennzahlen auffällig wurden.

Noch schlimmer ist die Ankündigung, dass jene Videos und Kanäle, die durch die KI auch nur ähnlich eingestuft werden, weniger Reichweite erhalten, um es Missbrauchenden schwerer zu machen, an die Öffentlichkeit zu gelangen. Gänzlich unbescholtene Kanäle in Youtube, die nur zufällig in einigen Metriken ähnlich zu gefährdenden Inhalten sind, haben so kaum Chance auf Reichweite - und damit keinen Sinn mehr in er Plattform. Das der wachende Rechner hier deutlich über das Ziel schießt und wahllos zugreift, zeigen die vielen Beschwerden und haltlose Sperrungen, die gerade öffentlich werden.

Das Gleichgewicht im Dreieck Videoersteller, Konsument und Werbekunde gerät außer Kontrolle, das ist zumindest sicher - und das gefährdet die Plattform insgesamt. Waren bisherige Entwicklungen nur für einzelne Sparten und Anbieter negativ oder gar prohibitiv, so wird die Sache derzeit so schlimm, dass selbst große Experten zu Youtube und deren engste Partner ihren Unmut und die Ablehnung offen kundtun. Der Druck auf Youtube, mit dem verbleibenden Rest an Content weiterhin mehr Geld zu verdienen, führt zusätzlich noch zu Auswüchsen in dieser Richtung. Wenn Google seine Tochter nicht bald in den Griff bekommt, droht der großen Videoplattform Ungemach.

Ihre Meinung dazu? Schreiben Sie hier!

#Youtube #Video #Content #Strafe



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