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Web-Technik  03.02.2021 (Archiv)

Cookies, Tracking und Datenschutz

Google kündigt an, Third-Party-Cookies zu blockieren, so wie das Apple bereits macht. Ob das dem Datenschutz zuträglich ist oder das Tracking bei Google erst richtig befeuert, versuchen wir hier zu klären.

In einem kleinen Video haben wir die Funktion von Cookies in diesem Szenario aufgezeigt. Als Basis für die Analyse sei auf das also zuerst verwiesen. Analog gilt das natürlich auch für alle alternativen Technologien, die neben Cookies zum Einsatz kommen.



Und jetzt zu den neuen paradiesischen Zuständen, in die uns die großen Browserhersteller bringen wollen: So wie Apple zuletzt will Google mit dem Chrome nun auch praktisch all das blockieren, was als Third-Party-Cookie daherkommt. Tracker, die über Werbebanner, Website-Inhalte, Statistiksysteme etc. auf Websites eingebunden sind, werden in ihrer Arbeit verhindert. Diese bekommen keinen Zugriff mehr auf 'ihre' Cookies, können User also nicht mehr Wiedererkennen.

Das verhindert zwar einige sinnvolle Funktionen (etwa Statistiken für Websites oder das Verhindern mehrmaliger Einblendung der selben Werbung beim User), klingt aber nach einer tollen Lösung für den Datenschutz. Doch Vorsicht, einige Player sind weniger von den Maßnahmen betroffen, als andere. Und ja, Google wird Gewinner des Blockens sein.

Und das kommt so: Das Verhindern von Messungen über Websites hinweg ruiniert das Geschäftsmodell von Medien und Werbefirmen, die Inhalte über Werbeeinblendungen finanzieren. Die Adserver können dann nämlich nicht mehr messen und verteilen, wie das bisher der Fall war. Als klassischer 'third party'-Anbieter sind sie aus dem Spiel.

Google, Facebook und andere Anbieter hingegen begegnen Usern auch als 'first party' auf der eigenen Website, wo sie Cookies durchaus setzen dürfen - und das vielfach auch durch Wunsch des Users machen. Die AGB von Facebook, Youtube und Co. sind hier ausreichend, kommt ein Inhalt von den Plattformen dann auf einer anderen Website wieder zum User, läßt der Browser das Cookie der Plattform auch durch. Das Youtube-Video, der Like-Button, das Analytics-Zählpixel und hunderte Anwendungen der großen Anbieter mehr werden zu Messlanzen der Anbieter, die das Sammeln von Daten weiterhin möglich machen. Die einzigen Anbieter, die nach dem Verhindern von 'third party' noch die 'komplette Sicht' auf das Internet besitzen, sind damit eben diese großen Plattformen. Die können auf ihren Seiten und ihren Partner-Homepages weiterhin all das nutzen, was man bisher kannte.

Dazu kommen neue Technologien, die man der Welt freundlich als Alternative zu Cookies anbieten will: AdID statt Cookie, Thrust Token zum Tracking und FLoC als Datensammlung unter Kontrolle des Browsers. Allesamt entziehen dem Markt die Technologien und ersetzen sie durch welche, bei denen Google die Hand drauf hält - also kontrollieren kann, was der Mitbewerb darf und soll. Das sichert die Privatsphäre höchstens gegenüber diesem Teil des Webs.

Dabei liegt die Lösung eigentlich auf der Hand. Statt Cookie-Banner einzublenden, die User ohnehin ausblenden, oder dem Browser die Macht zu geben, das Web zu limitieren, sollten User einfach zwischen persisten (lang gespeicherten) und beim Browserende zu löschenden Cookies unterscheiden dürfen. Standard muss es sein, dass Cookies, die von Third Party kommen, nur in der aktuellen Session sichtbar sind. Und das egal, ob der Anbieter auch mal First Party war. Alleine durch diese einfache Maßnahme ist überbordendes Tracking verhindert ohne wichtige Funktionen zu verhindern. Noch dazu zentral technisch erzwingbar, nicht durch Bösewichte zu umgehen. Und vor Allem: Ohne eine Marktverzerrung zu den großen Konzernen zu bevorzugen. Das täte uns allen gut!

Ihre Meinung dazu? Schreiben Sie hier!

#Cookie #Tracking #Datenschutz #Privatsphäre #Google #Chrome #Apple #Facebook



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