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Sicherheit  10.07.2012 (Archiv)

Stuxnet greift eigene Systeme an

Das US Department of Homeland Security hat einen Bericht veröffentlicht, der beweist, dass Cyber-Angriffe auch nach hinten losgehen können.

Das 17-seitige Papier, das Einbrüche in die Systeme der kritischen Infrastruktur analysiert, zeigt, dass die laut Washington Post von Israel und den USA entwickelte Cyberwaffe Stuxnet auch in den USA Systeme befallen hat, die Maschinen in der Industrie kontrollieren. Gedacht war Stuxnet, um das iranische Nuklearprogramm zu sabotieren. Ein weiteres interessantes Detail ist, dass die Anzahl der registrierten Vorfälle laut dem Bericht zwischen 2009 bis 2011 von neun auf 198 gestiegen ist.

Die betroffenen Rechner in den Industrieanlagen wurden umgehend von der Malware befreit. 'Stuxnet stellt kaum eine Gefahr für die kritische Infrastruktur eines Landes dar. Die Software ist spezifisch auf ein System abgestimmt und in anderen Bereichen deshalb wirkungslos. Im falschen System tut Stuxnet nichts', sagt Alexander Klimburg vom Österreichischen Institut für Internationale Politik. Ein Update könnte das ändern, aber Ende des vergangenen Monats deaktivierten sich ohnehin alle Versionen von Stuxnet.

'Gefunden wurde Stuxnet in den Systemen tausender Firmen, auch in Österreich. Der Schaden entsteht durch die Zeit und die Ressourcen, die für die Bereinigung aufgewendet werden müssen', erklärt Klimburg. In den USA ist trotzdem eine Debatte über das Gefahrenpotenzial durch den Einsatz von Cyberwaffen entbrannt. Stuxnet hätte laut Plan eigentlich nie in die freie Wildbahn gelangen sollen.

pte/red

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#Virus #Malware #Sicherheit


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