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Tipp  14.04.2013 (Archiv)

Musik für Videos: Welche akzeptiert Youtube?

Grundsätzlich hat Youtube und Google kein Problem mit Videos, die fremde Musik beinhalten. Nur die Einnahmen darau werden woanders zugeordnet. Und das stört den erfolgreichen Videografen natürlich.

Das Problem ist einfach: Die Copyright-Wächter und Google haben bei Youtube einen Deal geschlossen, der 'illegale' Soundtracks nicht einfach sperrt, sondern deren Vermarktungsergebnis (Einnahmen im Youtube Partnerprogramm, den Adsense-Anzeigen etc.) einfach auf den Besitzer des Urheberrechts an der Musik zukommen läßt. Oder dessen Verwalter der Rechte.

Firmen wie IODA, Ingrooves, CD Baby, BFM, Orchard, WMG, finetunes, Believe, Adrev und viele mehr sind solche Rechtevertreter. Ihr Geschäftsmodell zielt darauf ab, zu erkennen, wo fremde Musik zum Einsatz kommt und die Tantiemen für die Musiker einzuholen. Im Fall von Youtube wird Google ein Identifikationsmerkmal übergeben, Youtube prüft Übereinstimmungen und liefert bei Treffern das Geld für Einnahmen nicht über das Partnersystem sondern an den Rechteverwalter aus.

Klar, dass solche Firmen dann möglichst exzessiv versuchen, Inhalte in ihre Rechteverwaltung zu ziehen. Die erkannten Stücke - und dazu reichen schon kleine Ausschnitte der Musikstücke - werden flink mit einem 'Übereinstimmende Inhalte von Drittanbietern' markiert, Banner und Werbung eingeblendet (auch dann, wenn der Besitzer des Videos das nicht will), und kräftig mit kassiert.

Content ID

Anhand von Merkmalen werden Inhalte 'erkannt', auch Ausschnitte und überlagerte Musik. Leider oft falsch - entweder komplett falsch, andere Aufzeichnungen, manchmal sogar eigene Musikstücke. Und sehr oft Musik, deren Rechte man eindeutig besitzt - ohne all zu gute Chancen, diese Rechte durchsetzen zu können.



Besonders anfällig sind Klassik-Stücke, die es in vielen Aufzeichnungen gibt. Da ist schnell eine frei verfügbare und nutzbare Lizenz für einen Klassiker von einem der Rechteeintreibern als eigene Sache identifiziert und schon sprudelt das Geld. Die wenigsten Webmaster dürften ihre Videos zurückfordern, der Einspruch ist von Youtube auch entsprechend schwer gemacht worden. Und die Worte so gewählt, dass ein Video-Uploader sich dreimal überlegt, ob er überhaupt einen Versuch des Einspruchs macht.

Legt man trotzdem Widerstand ein, wird das Video erst einmal ein Monat auf Eis gelegt (da gehört die Musik aus Sicht von Youtube praktisch dem Verwerter), selten wird in dieser Zeit überhaupt der Einspruch bearbeitet. Gegen Ende der Frist wird der Einspruch in der Regel auch abgelehnt - selbst dann, wenn die Lizenzen hieb und stichfest nachgewiesen wurden. Oder auch dann, wenn man zweifelsfrei von einem Fehler ausgehen kann und die Musik fälschlich identifiziert wurde. Man geht wohl davon aus, dass den Video-Uploadern das ohnehin nicht auffällt. Der Rubel rollt.

'Übereinstimmende Inhalte von Drittanbietern' - Werbung da, Einnahmen weg

Freie Musik für die Verwendung in Videos bekommt man häufig samt ausreichender Lizenz mit den Videoschnitt-Programmen mit (die, die Youtube selbst bietet, sind oft mit Rechten Dritter besetzt!). Auch im Internet gibt es Downloads zuhauf, nicht alle sind jedoch 'sauber' und so manche legale Soundtrack-Datei wird trotzdem beeinsprucht. Auch wenn man sich seiner Rechte sicher ist, kann man sie in Youtube kaum durchsetzen, daher muss man grundsätzlich anders vorgehen, will man Probleme vermeiden:

Man macht einfach den Test. Erstellen Sie ein Video und kopieren Sie die zu testenden Musikstücke rein. Eines nach dem anderen, zumindest 15 bis 30 Sekunden je Stück, damit die ID-Systeme ihre Fundstücke auch rausklauben können. Meist reichen ein paar Sekunden, zur Sicherheit haben wir im Test immer 30 Sekunden verwendet. Zur Aufhübschung ein Hintergrundbild ohne eigenen Ton (zur Sicherheit...), als simpler Text ein Kennzeichen zur Wiedererkennung (am besten die CC-Attributation, der Rechte und der Zuordnung wegen), und schon hat man ein passendes Probe-Video. Das wird nun ('privat', damit es sonst niemand sieht) in Youtube eingestellt.

Musik mit CC-Lizenz

Freie Musik, die 'royalty free' eingesetzt werden kann und gegen Namensnennung der Musiker auch gratis zu haben ist, gibt es im Netz ausreichend:

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Leider verstehen die Rechteverwerter auch bei solcher Musik nicht immer, dass die Nutzung frei ist. 'Zur Sicherheit' beanspruchen Sie die Rechte daran, ohne später auf Rückforderungen ausreichend zu reagieren. Meist im Gegenteil - es scheint, als ob das Geschäftsmodell der kostenlosen Musik gegen erzwungene Einnahmen aus Youtube, auch wenn diese nicht gerechtfertigt sind, wirtschaftlich aufgeht.



Kurz nach dem Upload sieht man im Video-Manager schon das Ergebnis. Vermutlich werden Drittanbieter übereinstimmende Inhalte beanstanden. Klicken Sie auf den Link, so erhalten Sie die Fundstellen der Rechteverwerter. Sie sehen, welche Musik an welcher Stelle im Video gefunden wurde und das Video deshalb durch den Rechteinhaber monetarisiert werden soll. Egal, ist ja nur für den Test - aber Sie sehen damit, was von der Musik überhaupt gefunden wird. Klicken Sie auf die Zeitangabe, so sehen Sie die Stelle (Ihr Text im Video zeigt, welches Stück beanstandet wurde).

Mit ein paar solcher Tests haben Sie herausgefunden, welche Musikstücke Youtube nicht sehen will. Bereinigen Sie sich Ihre Sammlung und schon gehörten die angeprangerten Videos der Vergangenheit an. Ist zwar nicht die feine Art, die Youtube mit den Rechteinhabern da erzwingt, aber eine andere Lösung gibt es kaum. Sobald Sie ein Video beansprucht bekommen, verlieren Sie schließlich die Rechte daran - zumindest für die (wertvolle) Zeit bis zur Freigabe, die in der Regel zu lange dauert, als dass dann noch ein Rekurs zweckmäßig wäre.

Ihre Meinung dazu? Schreiben Sie hier!

#Youtube #Musik #Recht #Urheberrecht #Copyright #Google


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Martin Toffel 20.4.2013 03:01
Musik für Videos: Welche akzeptiert Youtube?
Das kann doch nicht ganz stimmen? Ich bin kein Fachmann, aber ich habe auf unserer Schulwebsite ein Video gepostet, das kleine Kinder beim Tanzen zeigt. Da wird zum URALTEN VOGERLTANZ getanzt. Die Au ... [mehr!]
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