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Suchmaschinen  13.12.2012 (Archiv)

Googles Porno-Filter

Amerianische Unternehmen und Sex sind eine gefährliche Kombination. Wie prüde die USA sind, wenn es um Erotik geht, zeigt sich insbesondere in Facebook deutlich. Doch auch Google macht Schritte zur Zensur.

Bei Google+ war es schon bisher wie in Facebook kaum möglich, nackte Brüste zu zeigen oder sogar noch mehr. Wo Gewalt unproblematisch und unsanktioniert ist, durfte nicht einmal der Hauch von Sex in die Social Networks einziehen. In der Suchmaschine gab sich Google weniger verlogen, da wurde 'neutral' ausgegeben, was gesucht wurde. Nur der 'Safe Search'-Filter konnte zum Verbannen von Erotik aus dem Ergebnis eingesetzt werden.

Nun wird Google strenger und setzt in der Bildersuche neue Zensurfilter ein. Eine zu wenig explizite Suche nach erotischem Inhalt führt zu keinen Ergebnissen. Wer 'Pornos' sucht, findet in Google.com (US-Bildersuche) keine Ergebnisse mehr. So solle man nicht zufällig auf Sex stoßen, argumentiert die Suchmaschine. Die User sehen eine Zensur, wo Google den Inhalt nicht neutral und ohne Bewertung präsentiert, der gesucht wurde.

Zum Ziel kommt man mit Google trotzdem noch, indem man genauer angibt, was man sucht. Sobald Google die Absicht hinter der Suche erkennen kann (sic!), gibt es auch weiterhin erotisches Material für die Suchenden.

Höhepunkt für Google oder kommt Bing?

Gelernte Onliner sehen nun zwei Szenarien: Entweder plant Google gerade einen eigenen Erotikdienst und filtert vorsorglich schon mal die Konkurrenz (was ähnlich ja schon passiert sein soll, als es um Preisvergleiche, Reisebuchunssysteme und ähnliche Dinge ging) oder Google sieht sich als 'not evil', indem US-Prüdereien in die Welt exportiert werden. Aufrufe, deshalb Google-Aktien zu verkaufen, weil sich Google einen großen Teil der Suchanfragen ruiniert, mögen zwar überspitzt sein, aber klar ist auch: Wer die große Zielgruppe der Erotiksuchenden verärgert, wird 'bessere' Suchmaschinen fördern, die das nicht tun. Bing gilt schon lange als die bessere Suchmaschine für Erotik, das könnte nun so manchen neuen Usern klar werden.

Abseits der Erotik tut sich aber eine andere Frage geradezu auf, wenn man die moralischen Ansprüche der Suche so offensichtlich anstrebt. Was Google mit 'ungewollter' Erotik vollzieht, läßt sich noch viel einfacher mit anderer inhaltlicher Filterung machen. Sind liberale besser als Tea-Party-Politiker? Der Filter ordnet die Welt neu, wenn Google das will. Und politisch-moralische Fragen sind noch lange nicht das Ende der Fahnenstange, wo sich problematische Zensur-Möglichkeiten ergeben, die viel einfacher als der Sex-Filter zu implementieren sind.

Die Frage ist übrigens gar nicht so abwegig. Schließlich maßt sich Google an, besser zu wissen, was Menschen suchen dürfen, als die Menschen selbst. Für alle, die ihre Suchergebnisse frei von Pornos haben wollen, gibt und gab es ja schon bisher den 'Safe Search'-Schalter auf jeder Seite. Die zusätzliche Erschwernis in der Suche ist also schon eine ausgesprochen folgenschwere Zensur abseits der Neutralität, die eine Suchmaschine gegenüber dem Inhalt walten lassen sollte.

Ihre Meinung dazu? Schreiben Sie hier!

#Google #Bing #Erotik #Sex #Suchmaschine #Filter #Zensur



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