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WebWizard Kurzmeldungen
Aktuell  26.12.2012 (Archiv)

Besondere Konten, gleiche Kosten

Wer bei der Bank spezielle Konten-Typen braucht, zahlt schnell viel mehr an Gebühren. Das muss aber nicht so sein.

Pensionskonto, Gehaltskonto, Premiumkonto, Pfändungskonto, Tilgungskonto. Konto ist Konto, könnte man meinen, denn mehr als Ein- und Ausgänge gibt es kaum zu verbuchen und die Spesen pro Buchung sollten gleich hoch sein. Dass das nicht so ist, zeigen die Banken jedoch täglich erneut.

Ein Pfändungschutzkonto eines Kunden beispielsweise wurde von einer Bank in dem Beispiel hier gleich deutlich teurer, nur weil die Bank einen Sockelbetrag am Konto für den Kunden sicherstellt. Die Bank muss beim P-Konto also nicht alles Geld hergeben, wenn es zur Pfändung kommt. Das ließen sich die Banken teuer bezahlen, aus der Not des Kunden wird also noch Geschäft gemacht.

Wie das Beispiel oben zeigt, sehen die Gerichte die Sache jedoch durchaus anders. Konto ist also doch Konto, und die Kontoführung bei verschiedenen Kontotypen ähnlich. Klauseln können so schnell unwirksam werden, der Vergleich vor Abschluss von Verträgen zahlt sich aber ohnehin aus.

Haben Sie eigentlich gewußt, dass es viele verschiedene Konten zur Auswahl gibt? Ihre Bank hält für jeden Zweck das passende Konto bereit. Bankinstitute haben eine ganze Reihe von unterschiedlichen Konten in ihrem Repertoire. Wer also ein Konto eröffnen möchte, sollte sich genau im Klaren sein, für welchen Zweck das Konto in Zukunft verwendet werden wird. Das Girokonto – auch bekannt unter dem Namen Kontokorrentkonto – ist für Gehalts- und Pensionszahlungen wohl das bekannteste Konto in Österreich. Weiters gibt es noch das Studenten- und Jugendkonto zu besonders günstigen Konditionen. Schauen wir uns die einzelnen Konten etwas genauer an:

Gehalts- und Pensionskonto
Bei den klassischen Zahlungsverkehrskonten bieten Banken meist 2 bis 3 Kosten-Varianten zur Auswahl. Beim günstigsten Konto (meist kostenlos oder extrem niedrige Bankgebühren pro Quartal) sind erfahrungsgemäß eine Maestro – Karte pro Jahr, eine begrenzte Anzahl an Buchungszeilen und gratis Online Banking im Paket mit dabei. Beim nächstteureren Konto werden einmal im Quartal Kontoführungsentgelte fällig, und oft zählen unbegrenzte Buchungszeilen, weitere Maestro-Karten pro Jahr, Zugang für Online Banking und ein Kontorahmen in vereinbarter Höhe mit zum Angebot.

Studentenkonto
Dabei handelt es sich um spezielle Konten für Studenten bis zum vollendeten 26. Lebensjahr. Die komplette Kontobenützung ist kostenlos. Eine Maestro-Karte als auch eine Kreditkarte sind ebenfalls kostenlos im Umfang enthalten. Allerdings muß in regelmäßigen Abständen eine aktuelle Inskriptionsbestätigung zum Nachweis eines aufrechten Studiums zur Verfügung gestellt werden. Wer dieser Aufforderung nicht fristgerecht nachkommt, wird automatisch auf ein normales kostenpflichtiges Gehaltskonto umgestellt.

Jugendkonto
Im Alter von 14 bis 19 Jahren kann ein so genanntes Jugendkonto eröffnet werden. Für Minderjährige ist allerdings für die Eröffnung des Kontos die Unterschrift der Erziehungsberechtigten notwendig. Besitzer kommen in den Genuß von gratis Kontoführung mit und ohne Überziehung, gratis Bankomatkarte, unbegrenzten Buchungszeilen und Eröffnung und Schließung von Daueraufträgen. Kreditkarten sind für Jugendliche unter dem 18. Lebensjahr indes noch nicht erhältlich.

Pfändungsschutzkonto
Das P-Konto wird mittlerweile bei so gut wie jedem Bankinstitut angeboten. Hierbei handelt es sich um ein spezielles Konto, welches einen nicht pfändbaren Betrag ermittelt. Das bedeutet im Klartext, dass seitens der Bank der Betrag berechnet wird, der unter Berücksichtigung der laufenden Buchungen im Falle einer Pfändung nicht eingezogen werden darf. Kunden wird geraten, sich genau zu überlegen, ob ein P-Konto für ihren Bedarf wirklich notwendig ist, da im Vergleich zum normalen Girokonto mit hohen Kontoführungsgebühren zu rechnen ist. Außerdem muß das Pfändungsschutzkonto ständig im Haben geführt werden und ein Überziehungslimit ist nicht vorgesehen. Wer also in der glücklichen Lage ist und eine Pfändung nicht zu befürchten hat, braucht ein solches Konto auf gar keinen Fall.

Ihre Meinung dazu? Schreiben Sie hier!

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