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Technik  07.07.2017 (Archiv)

yi 4k+ im Test

Xiaomi bzw. yi Technologies waren bekannt für günstige Technik aus China. Jetzt muss man umdenken, denn yi hat gerade den neuen Technologieführer unter Actioncams nach Europa gebracht und damit den Mitbewerb von Gopro und Co. ausgebremst.

Wir haben den Test und Vergleich gemacht um herauszufinden, ob die yi 4k+ (also die erweiterte yi 4k Actioncam) tatsächlich eine Investition wert ist. Das restliche Feld im Vergleich sind natürlich aktuelle Gopro-Kameras, Sony-Actioncams und auch günstige Alternativen aller Art. Die jeweiligen Top-Kameras sind es, die yi mit der 4k+ angreift. Wir haben unser Testexemplar bei Amazon gekauft, um auch tatsächlich ein Produkt der Serie zu erhalten. Pakete, die Unterwassergehäuse, Kopf und Brustbefestigung, Lenkerhalter und mehr beinhalten, sind günstig - zusammen mit yi-Selfie-Stick und -Gimbal, die jeweils an sich schon wirklich top sind, läßt sich viel Geld sparen. Und das Paket bleibt trotzdem unter dem Preis des Mitbewerbs, zumindest dem von Marktführer Gopro.

yi 4k+
yi 4k

yi Selfie Stick
yi Gimbal
yi 4k+ mit Unterwassergehäuse

Ersatzakkus für yi 4k und 4k+ (inkl. Ladegerät)

Zu allererst zu den technischen Daten, die die 4k+ so vom Mitbewerb abheben läßt: Es gibt einen 4k-Modus mit 60 Bildern in der Sekunde. Richtig gelesen, das kleine Wunderwerk schaufelt dermaßen viel Material in hoher Bitrate vom 12 Megapixel-Sony-Sensor, dass 4k in 60 Frames möglich wird. Da schauen die anderen Actioncams derzeit fassungslos zu und nur echte Spezialisten unter klassischen Kameras (die Video-Profis von Panasonic Lumix und Sony haben vergleichbare Modi in 4k) haben ein 4k/60 in den Spezifikationen stehen. Der Modus ist wirklich nutzbar, wenn die Speicherkarte das Tempo mitmacht - und das bedeutet, eine der empfohlenen Top-Karten zu nutzen. Der optionale Gimbal hilft hier zu ruhigen Videos, denn bei der Datenmenge kann die CPU keine elektronische Bildstabilisierung mehr durchführen.

Eine Stufe darunter startet auch diese ihre Arbeit, mit etwa knapp 3k ist nicht nur die (wirklich gute und sehr weiche) Bildstabilisierung aktivierbar, sondern auch der engere Bildwinkel. Neben Ultra- und Wide-Modes (die den Sensor breiter nutzen) gibt es mit der Reduzierung der Auflösung auch eine Möglichkeit des 'Zooms', also der Nutzung der inneren Bereiche des Sensors, um das mitunter nervige Weitwinkel der Actioncams los zu werden. Die yi 4k+ ist da aber ohnehin brav, denn sie kann die Fisheye-artigen Verformungen durch das Weitwinkelobjektiv effektiv rausrechnen.


Fotos: yi 4k plus Actioncam

Durch Reduktion der Auflösung gibt es aber auch neue Potentiale bei der Bildrate: 120 oder 240 Bilder die Sekunde sind bis runter zu den einfachen HD-Modi möglich, was enorme Zeitlupen machbar macht. Eigene Videomodi, die das Videomaterial auch gleich auf das Achtfache strecken und richtig abspeichern, sind verfügbar. Umgekehrt aber auch Timelapse, Einzelbilder und mehr - es muss also nicht erst in der Postproduction am Regler gedreht werden. Der Schwerpunkt der Kamera dürfte aber im Bereich Video liegen, die Fotos kommen an gute Smartphones in 12 Megapixel aber durchaus auch ran.

Generell ist die Kamera gut zu bedienen, der Touchscreen auf der Rückseite ist praktisch und nur bei hellem Sonnenlicht etwas schwer zu lesen - gegen die Sonne mag die yi-Optik aber ohnehin nicht so gerne arbeiten. Der Kontrast bricht da wie bei allen solchen Kameras schnell zusammen und die Flares werden bald unerträglich - im Foto mehr als im Video. Etwas mehr Anleitung täte der Kamera trotzdem gut, warum einzelne Optionen (wie etwa die Low-Key-Unterstützung) grau erscheinen erfährt man erst durch Foren und Suchmaschinen (so ganz nebenbei: es ist eine Funktion, die hohe Bildraten reduziert, wenn das Licht zu knapp wird).



Die Kamera macht einen wertigen Eindruck, der Akku lädt in der Kamera am USB (wir haben günstige zusätzliche Akkus für Langzeitprojekte von Drittherstellern samt Ladegerät gekauft und waren auch da zufrieden) und das Ergebnis bekommt man von dort fast genauso schnell wie von der kleinen SD-Card direkt. Macht Spaß und Sinn. Und damit zum Zubehör, das Anleihen vom Mitbewerb (Halterungen etc.) nicht verleugnen kann. Wirklich empfehlenswert ist der yi-Stick, der nicht nur mit der Yi 4k+ genutzt werden kann, sondern allgemein gute Figur macht. Doppelt ausziehbar, mit Fernbedienung für die yi-Kameras ausgestattet und hochwertig präsentiert sich das Werkzeug auch kompatibel zum yi Gimbal. Auch hier hochwertige Produkte, leider mit bei uns untypischen Akkus (18350er) und nur externem Ladegerät (der USB im Gimbal ist nicht zum Laden gedacht). Das nervt etwas, denn die Akkus sind zu verschrauben - so wie auch die Kamera. Das ist höchst stabil, aber auch gewichtig und etwas unhandlich im Zusammenbau.

Tipp: yi 4k-Alternativen und Pakete

Beachten Sie die zahlreichen alternativen Pakete, die yi auch selbst anbietet. Dabei läßt sich Geld sparen, die Amazon Gutscheine durch den Kauf von Gimbal und Kamera gleichzeitig bieten schon mal 100 Euro Preisvorteil, dazu gibt es noch jede Menge geschenkt.

Der Gimbal ist übrigens genauso wie die Selfie Sticks (gibt es in mehreren Längen!) auch von anderen 'Herstellern' zu bekommen. Man hört aber in Foren, dass yi Anpassungen gemacht hat und deutlich besser harmoniert. Da die Preise nicht abgehoben sind, stört das nicht weiter. So manche Kunden kaufen auch Pakete mit integrierter und ansonsten kompatibler yi 4k und die 4k+ extra und fahren durch die Paketpreise günstiger, bekommen dazu noch eine Kamera zusätzlich. Augen offen halten nach Angeboten schadet hier nie!





Apropos USB und Akkus: Leider bedient sich yi verschiedenster Zulieferer, wie es scheint - nicht nur an unterschiedlichen Verpackungen und auch anderswo erhältlicher Hardware ist das sichtbar, sondern auch an den verschiedensten notwendigen USB-Kabeln und Akkutypen selbst in der gleichen Packung befindlicher Produkte. Da hätte etwas mehr Planung ein runderes und homogeneres Paket ergeben, der notwendige Kabelsalat und die vielen Ladegeräte und Optionen sind da schon eher 'typisch China', was dem ansonsten so tollen System nicht entspricht.

Genug bemängelt auf höchstem Niveau: Die immer noch günstige Top-Kamera bei yi ist wirklich ein Gopro-Killer, nicht nur den technischen Daten nach. Sie hat in ihren extremen Bildraten genauso überzeugt wie mit der Software, den Low-Light-Fähigkeiten (im Video), dem mittlerweile brauchbaren Ton (ohne Unterwassergehäuse) und dem Zubehör (Gimbal und Stick, der Rest ist austauschbar oder wenig hilfreich). Wer auf den 60-Bild-4k-Modus verzichten kann, findet in der yi 4k (ohne plus) auch noch eine nochmal deutlich günstigere Alternative, die auch preislich Duftmarken setzt - das Team aus 4k und 4k+ von yi (das steht für Young Innovators, was diverse coole Plastikverpackungen auch noch optisch unterstützen) macht den Konkurrenten derzeit wohl arg zu schaffen.

Fazit: Wir haben die yi 4k+ ausgibig in der Praxis getestet, wo es auf Schnelligkeit, Verfügbarkeit, extreme Lichtbedingungen etc. ankam. Die yi-Actioncam hat uns nicht enttäuscht, oft aber überrascht. Das gelungene Konzept des Systems und die ausgeprägten technischen Fähigkeiten sind einen genauen Blick wert, bevor man mehr Geld für weniger Leistung anderswo investiert. Insbesondere dort, wo es um Höchstleistungen im kleinen Format ankommt, ist die yi ganz vorne mit dabei! Ein paar kleine Verbesserungen, etwa die Kabel-Typen und Akku-Vielfalt sowie die Anleitungen, lassen sich sicher in Zukunft noch machen, stören in der Praxis aber keinesfalls. Und viele nette Funktionen (wlan, die kommenden Raw-Funktionen etc.) haben wir in diesem Test noch gar nicht angesprochen...

Unsere Bewertung: Sterne.

Ihre Meinung dazu? Schreiben Sie hier!

#Actioncam #yi #Gopro #Sony #Test #Vergleich #4k #Kamera



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