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Sicherheit  25.06.2020 (Archiv)

Betrug mit Jobs

Online-Betrüger locken ihre Opfer immer häufiger mit falschen Job-Angeboten an. Durch die Bewerbung erschleichen sie sich verschiedene Informationen wie Kreditkartennummern.

Vor allem auf den Plattformen Facebook und LinkedIn lauern Kriminelle Nutzern auf, die verzweifelt auf der Suche nach einer Anstellung sind, besagt ein Bericht des Better Business Bureau (BBB).

'Die Hälfte der Opfer sucht nach Möglichkeiten, von zuhause aus zu arbeiten. Der Betrug hat nicht nur Auswirkungen auf diejenigen, die Geld verlieren. Viele arbeiten auch ohne Bezahlung. Bei anderen werden persönliche Informationen gestohlen und möglicherweise für Identitätsdiebstahl verwendet', erklärt BBB-Sprecherin Karla Laird.

Um dem Ausmaß des Betrugs mit Jobangeboten auf den Grund zu gehen, hat die BBB 10.670 Menschen aus den USA und aus Kanada befragt, die im April solche Fälle gemeldet hatten. Den Befragten zufolge verwenden Betrüger oft ausgeklügelte Methoden, um sich Informationen zu erschleichen. Sie geben sich beispielsweise als Vertreter von großen Unternehmen aus oder führen mit ihren Opfern Pseudo-Bewerbungsgespräche über Skype oder Zoom durch.

70 Prozent der Opfer haben einen offiziellen Brief mit dem Angebot erhalten, 51 Prozent haben ein Bewerbungsschreiben eingereicht. Etwa ein Drittel der Opfer hatten für die Betrüger sogar kurzzeitig unbezahlt gearbeitet, bevor die Täuschung aufflog. Besonders problematisch: Der Schwindel trifft häufig Menschen, die jetzt schon in Nöten sind. 75 Prozent der Betroffenen haben finanzielle Probleme. Mehr als die Hälfte hat keine feste Anstellung. Vor allem Jüngere sind in der Coronavirus-Krise, in der viele ihren Job verloren haben, für diese Masche anfällig.

Laut der BBB sind Betrüger anhand einiger Merkmale aber zu entlarven. Vorsicht ist geboten, wenn für die Anstellung kein Bewerbungsgespräch gefordert wird. Auch gefährlich sind Angebote, für die keine besondere Erfahrung nötig ist oder die sehr hoch bezahlt sind. Betrüger bieten oft ein saftiges Gehalt dafür, dass die Bewerber selbst für Fortbildungen und ähnliche Dienste zahlen. Kommt das Angebot scheinbar von einer bekannten Firma, lohnt sich ein Blick auf deren Website, um herauszufinden, ob es wirklich dort ausgeschrieben ist.

pte/red

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#Internet #Betrug #Sicherheit #Jobs #Arbeit #Corona



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