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Mobile-Web  19.07.2022

Snibble statt Tiktok?

Blair Currie, CEO der Social-Video-Plattform Snibble, auf der Inhalte plus Konversation die Unterhaltungen prägen, rechnet sich Chancen aus, dem beliebten Videoportal TikTok mit Snibble den Rang abzulaufen.

Im US-Magazin 'Forbes' schreibt Currie, die Popularität von TikTok habe bei unter 25-Jährigen einen Höhepunkt erreicht. Für führende Marken sei es wichtig, darüber nachzudenken, wohin die Generation Z, Inhalte-Anbieter und Werbetreibende als nächstes gehen werden. Sie geht davon aus, dass junge Nutzer hochwertige Content-Angebote kombiniert mit Gesprächs-Optionen suchen werden.

Obwohl die Gen Z Unterhaltung mag, wollten die jungen Leute laut Currie auch Nachrichten sehen und mehrere seriöse Quellen miteinander vergleichen können. TikTok sei allerdings vor allem als Unterhaltungsplattform etabliert und müsse kontinuierlich gegen Fake News ankämpfen. 'Aufgrund der Menge an benutzergenerierten Inhalten, die auf TikTok veröffentlicht werden, muss die Plattform immer darum kämpfen, als seriöse Quelle für echte Nachrichten gesehen zu werden', so Currie.

Abschreckend für Gen Z sei auch, dass immer mehr ältere Menschen TikTok nutzen, um ihren Kindern und Enkeln näherzusein. 'Doch Gen-Zs wollen nicht unbedingt mit ihren Eltern auf einer Plattform sein', glaubt Currie. 'Wir haben diesen Trend schon früher bei Social-Media-Plattformen gesehen, einschließlich Facebook.' TikTok hatte zuletzt im Bereich E-Commerce Probleme und stoppte Live-Shopping-Angebote in Europa und den USA.

Stellt sich die Frage, wohin die Gen Z sich orientiert. Da diese jungen Leute Currie zufolge mit Videos überfrachtet würden, müssten sie Entscheidungen treffen, welche Quellen sie noch nutzen wollen. Die schiere Menge an verfügbaren Videos werde dazu führen, dass sich nur die besten Plattformen, die die überzeugendsten Inhalte bieten, halten könnten. Laut einem von VICE Media und Ontario Creates veröffentlichten Bericht ist diese junge Generation bereit, für Produkte zu bezahlen, die mehr Qualität liefern (61 Prozent Zustimmung), eine bessere Erfahrung bieten (56 Prozent) und bequemer sind (50 Prozent).

'Social-Media-Plattformen bewerben Inhalte, um Einnahmen aus Abonnements und Werbung zu sichern', so Currie. 'Sie denken wenig über Inhalte hinaus, die sie für das Wichtigste im Leben ihrer Nutzer halten. In Wirklichkeit haben die Verbraucher höhere Bedürfnisse.' Für die Gen Z gehörten dazu Freunde und die Frage, wie Plattformen dazu beitragen können, sie näher zusammenzubringen. 'Während es in der Vergangenheit vor allem um Inhalte ging, ist es jetzt wahrscheinlicher, dass Inhalt plus Konversation in Zukunft regieren werden.'

Kaum Sucht nach Tiktok

TikTok kann, ebenso wie Facebook, süchtig machen, jedoch eher selten, wie Forscher Troy Smith von der Universität von Trinidad und Tobago zeigt. Laut dem Studienleiter sind vor allem junge Menschen gefährdet, in eine Sucht nach der chinesischen Plattform mit mehr als einer Mrd. Nutzer zu kippen.

Smith hat für seine Studie die Daten von 354 College-Studenten untersucht, darunter 173 TikTok- und 313 Facebook-Nutzer. Viele nutzten beide Plattformen. Die Facebook-User füllten einen wissenschaftlich validierten Fragebogen aus, der als 'Bergen Facebook Addiction Scale' bekannt ist und sechs Kriterien bewertet: obsessive Gedanken über Facebook haben; den Drang verspüren, Facebook immer mehr zu nutzen; Facebook zu benutzen, um persönliche Probleme zu vergessen; versuchen, die Nutzung von Facebook ohne Erfolg zu reduzieren; unruhig oder verärgert zu werden, wenn die Nutzung von Facebook untersagt wird; und Facebook so oft zu nutzen, dass es sich negativ auf die Schule oder die Arbeit auswirkt. TikTok-Nutzer erhielten eine modifizierte Version, in der das Wort 'Facebook' durch 'TikTok' ersetzt war.

Wie erwartet, waren höhere Punktzahlen auf der TikTok-Suchtskala mit einer höheren Nutzungsintensität der Plattform verbunden. Unter Verwendung einer statistischen Technik, die als latente Profilanalyse bekannt ist und es ermöglicht, Personen mit ähnlichen Reaktionsmustern zu gruppieren, hat das Team um Smith 68,2 Prozent der TikTok-Nutzer als 'nicht suchtgefährdet' eingestuft. 25,4 Prozent hatten danach ein geringes, 6,4 Prozent ein hohes Suchtrisiko. Frauen waren eher gefährdet als Männer. Zahlen für Facebook haben die Forscher nicht veröffentlicht. 'Obwohl die meisten Benutzer TikTok auf unproblematische Weise zu verwenden scheinen, zeigt unsere Untersuchung, dass das Risiko einer Überbeanspruchung und einer möglichen problematischen Nutzung besteht und mit suchtähnlichen Verhaltensweisen verbunden ist, die sich möglicherweise negativ auf das tägliche Leben der Betroffenen auswirken können', warnt Smith.

pte/red

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#Jugend #Medien #Tiktok



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