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Nacktes Selbstbewusstsein

Ein geringes Selbstwertgefühl ist ein wesentlich Grund für das Posten körperenthüllende Online-Beiträge, speziell in Social Media.

Das ist eine Kernaussage der Studie 'Making the body public: Implications of the new standards of body image', die kürzlich vom National Institute of Mental Health And Neuro Sciences (NIMHANS) durchgeführt und im 'International Journal of Social Psychiatry' veröffentlicht wurde.

Beispielhaft wird dabei eine Influencerin genannt, die depressiv wurde, als sie für offenherzige Selfies in den Sozialen Medien weder Likes noch Kommentare erhielt. 'Menschen mit geringem Selbstwertgefühl aufgrund schlechter Bildung und anderer Gründe verwenden solche körperenthüllenden Social-Media-Posts', sagt der leitende Studien-Autor Manoj Kumar Sharma vom NIMHANS. Hauptziel dieses Exhibitionismus sei es, sexuelle Attraktivität zu vermitteln. Entsprechende Videos seien etwa bei den Short Film Video Content Services (SFVCS) weit verbreitet und verfügbar. 'Die Ähnlichkeiten zwischen diesen körperenthüllenden Videos und Softcore-Pornomaterial sind verblüffend', so Sharma.

Millionen von Zuschauern teilten laut Studie solche oft sorgfältig aufbereiteten Amateurvideos. Diese Filme könnten bei Zuschauern bestehende psychologische Probleme wie Sucht, soziale Probleme und negatives Wohlbefinden verschlimmern. Wenn Social-Media-Influencer für die Kamera posieren, ahmen sie häufig Prominente durch ähnliche Kostüme, Make-up und Manierismen nach, heißt es. Dabei helfen Videobearbeitungstricks. 'Die Content-Ersteller neigen dazu, einen Status erlangen zu wollen, als seien sie selbst berühmt, indem sie vor der Kamera entsprechend posieren. Jeder Social-Media-Influencer versucht, zum Mikro-Promi zu werden', heißt es in der Studie.

Drogen durch Social Media

Social-Media-affine Jugendliche laufen eher Gefahr, Drogen-, Alkohol- und Nikotinprobleme zu entwickeln als diejenigen, die Facebook, Twitter und Co meiden. Das zeigt eine Untersuchung der Doktorandin Brienna Rutherford von der University of Queensland. Als Ursache nennt die Wissenschaftlerin die Art der Darstellung von Alkohol und anderen Drogen in den Medien.

'Wir haben uns fast 16 Mio. Beiträge auf Twitter, YouTube, Instagram, Pinterest, TikTok und Weibo angesehen und festgestellt, dass Drogen- und Alkoholkonsum überwiegend positiv dargestellt werden', sagt Rutherford. Das sei besorgniserregend, da Jugendliche und junge Erwachsene die verletzlichsten und stärksten Nutzer von sozialen Medien seien. 'Und sie verbringen durchschnittlich acht Stunden pro Tag online.' Die Folgen seien gravierend, denn Alkohol- und Drogenkonsum seien Hauptverursacher von Krankheiten bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

'Für Social-Media-Plattformen müssen strengere Regeln geschaffen werden, um sicherzustellen, dass Minderjährige nicht mit potenziell schädlichen Inhalten interagieren oder ihnen ausgesetzt sind. Social Media sind ein unglaublich mächtiges Werkzeug für Veränderungen und könnten, wenn sie richtig genutzt werden, ein massiver Vorteil zur Förderung der öffentlichen Gesundheit sein', so Rutherford. Organisationen des öffentlichen Gesundheitswesens könnten so Jugendliche über die mit dem Konsum von Drogen, Alkohol und Nikotin verbundenen Risiken aufklären. Nur etwa 21 Prozent der in die Stichprobe einbezogenen Beiträge stammten von Organisationen des öffentlichen Gesundheits- und Bildungswesens, die Infos über die schädlichen Auswirkungen präsentierten.

Derzeit gebe es in Australien zwar Altersbeschränkungen für grafische Inhalte, die sexuelle Themen oder risikoreiche Verhaltensweisen beinhalten, aber der Drogenkonsum sei online relativ unreguliert. Viele Plattformen hätten einen pauschalen Ansatz gewählt, um zugehörige Hashtags zu verbieten oder einzuschränken, aber sie könnten von öffentlich zugänglichen Internetsuchmaschinen leicht gefunden werden.

pte/red

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#Studie #Social Media #Psychologie



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